Von: luk
Antholz – Was für ein Triumph in der Südtirol Arena: Lisa Vittozzi sichert sich mit einer makellosen Leistung die Goldmedaille in der 10-km-Biathlon-Verfolgung. Die 31-jährige Italienerin trifft alle 20 Scheiben und arbeitet sich in einem packenden Rennen von Rang fünf bis an die Spitze vor.
Ausschlaggebend für ihren Erfolg ist das fehlerfreie Schießen. Während andere Athletinnen am Schießstand wertvolle Sekunden liegen lassen, bleibt Vittozzi eiskalt und beweist Nervenstärke. Mit jeder Runde arbeitet sie sich weiter nach vorne – bis sie schließlich die Führung übernimmt und diese souverän ins Ziel bringt.
Schon lange vor der Schlussgeraden ist ihr die Freude ins Gesicht geschrieben. Mit einem Lächeln läuft sie ins Stadion ein, winkt den Fans zu und verneigt sich im Ziel vor dem begeisterten Publikum. Ein Gänsehautmoment in der ausverkauften Arena.
28,8 Sekunden hinter der frischgebackenen Olympiasiegerin sichert sich Maren Kirkeeide die Silbermedaille. Bronze geht an Suvi Minkkinen (+34,4 Sek.), die sich im Schlussspurt vor Lou Jeanmonnot behauptet.
Kirkeeide kämpfte sich nach dem dritten Schießen zwar nochmals an die Spitze zurück, doch am Ende beging sie unter Druck drei Fehler, während die 31-jährige Vittozzi cool blieb. Die Einzel-Weltmeisterin 2024 hat nach Silber und Bronze jeweils mit der Mixed-Staffel nun einen kompletten olympischen Medaillensatz.
Für ein weiteres Ausrufezeichen aus italienischer Sicht sorgt Dorothea Wierer. Nach Rang 44 im Sprint läuft sie am Sonntag bis auf Platz neun nach vorne.
Für die Biathletinnen und Biathleten stehen noch die Staffeln (Dienstag Männer, Mittwoch Frauen) sowie die Massenstartrennen (Freitag Männer, Samstag Frauen) auf dem Programm.




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