Er will eine neue Partei gründen

Matteo Renzi verlässt den Partito Democratico

Dienstag, 17. September 2019 | 10:14 Uhr

Rom – Ex-Premier Matteo Renzi kehrt dem Partito Democratico den Rücken. Der Schritt hat sich schon seit längerer Zeit abgezeichnet, nun wird der Parteiaustritt konkret.

Der frühere PD-Chef nimmt etwa 30 Parlamentarier mit und gründet eine neue Partei, die sich wahrscheinlich wieder mehr in der Mitte positionieren wird. Renzi kritisierte, dass der PD zu einem Nebeneinander von verschiedenen Strömungen verkommen sei.

Auf die neue Regierung in Rom hat der Parteiaustritt keine unmittelbare Auswirkung, da Renzi Ministerpräsident Giuseppe  Conte bereits seine Unterstützung zugesichert hat.

Die Gründung der neuen Partei von Renzi soll noch in dieser Woche erfolgen. Ziel sind Erfolge bei den Wahlen, „in der Hoffnung, dass erst im Jahr 2023 erfolgen“, und bei den Europawahlen im Jahr 2024.

Ho deciso di lasciare il Pd e di costruire insieme ad altri una Casa nuova per fare politica in modo diverso. Dopo sette…

Pubblicato da Matteo Renzi su Lunedì 16 settembre 2019

PD-Chef Nicola Zingaretti äußerte Bedauern über Renzis Entscheidung, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. Es sei ein Fehler, doch nun müsse man an die Zukunft denken, erklärte er auf Twitter.

Auch innerhalb des PD wurde Renzis Schritt kritisiert. Man zog Vergleiche mit der Zeit vor Beginn des Faschismus. Auch damals seien die Gegner Mussolinis zersplittert gewesen und hätten ihm so den Aufstieg zur Macht ermöglicht.

Von: mk

Kommentare

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13 Kommentare auf "Matteo Renzi verlässt den Partito Democratico"


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wellen
wellen
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Da gibt es 2 Interpretationen: der PD kann froh sein einen internen Quertreiber los zu sein. Oder: die Spaltung schwächt die Regierung. Hoffen wir, Nr.1. Die SVP hat sich ebenso ins Knie geschossen mit ihrer Stimmenthaltung, sie hat sich in Rom ausgebootet. War ja logisch, Achammer, scheint nicht weitblickend über seinen provinziellen Tellerrand

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Auch ein weiterer Kandidat, der nur nach Macht lechzt.

marher
marher
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Ob er sich damit einen Gefallen macht ist hart abzuschätzen.

falschauer
1 Monat 6 Tage

das ist auch so ein unverbesserlicher egozentriker wie salvini, beiden geht’s nur um die macht und nicht um das volk…. matteo hat dem matteo den fedehandschuh hingeworfen, die beiden hassen sich wie die pest…bleibt nur zu hoffen, dass er bis zu den nächsten wahlen der regierung die stange hält, sonst würde er denselben fehler wie salvini gegehen

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

PD oder andere partei. der kopf und sein inhalt bleibt der selbe

joe02
joe02
Tratscher
1 Monat 6 Tage

…..Hochmut kommt vor dem Fall……

Savonarola
1 Monat 6 Tage

Bitte mochts nou weitere 10 nuie Parteien, nocher werd Italia nou viel besser regierbor.
Ingalign gibbs in Italien glaich viel Parteien wia Stommtisch-Fuaßbolltrainer.

Guri
Guri
Superredner
1 Monat 6 Tage

lEr regierte so wie er Englisch spricht

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Abgewartet, bis die Regierung steht, damit man doch noch mitregieren kann.
Die üblichen Fähnchen im Wind.

vitus
vitus
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Für den PD vielleicht gar nicht so schlecht!

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

leider kocht jeder sein eigenes süppchen und die, die draufzahlen sind wieder wir. wie immer. so kann keine stabile regierung entstehen

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

selbo schuld ,zwoi wähltas de kasperlan

Krabbe
Krabbe
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

Typische italienische, politische Verhältnisse!
Die Volksfront von Judea gegen die judäische Volksfront…raus kommt Nix, außer der sprichwörtliche walsche Sauhaufen!

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