Protestaktion von Greenpeace in Mailand

Schwarzes Öl tropft von Olympia-Ringen

Donnerstag, 05. Februar 2026 | 13:00 Uhr

Von: luk

Mailand – Mit einer Protestaktion hat Greenpeace in Mailand für Aufsehen gesorgt, noch bevor die Olympischen Spiele offiziell begonnen haben. Aktivisten nutzten die Ankunft der Olympischen Fackel, um auf dem Domplatz gegen aus ihrer Sicht unzureichende Klimaschutzmaßnahmen zu demonstrieren.

Vor dem Mailänder Dom stellten sie die Olympischen Ringe auf ein Podest und ließen symbolisch schwarzes Öl daran herabtropfen. Begleitet wurde die Aktion von Transparenten mit klimapolitischen Forderungen. Greenpeace erklärte, man wolle damit auf die Folgen der Klimakrise aufmerksam machen und Umweltverschmutzung im Zusammenhang mit Großereignissen thematisieren.

Die Proteste richteten sich unter anderem gegen den Energiekonzern Eni, einen der wichtigsten italienischen Sponsoren der Spiele. Dessen Engagement kritisiert Greenpeace als „Greenwashing“.

Der olympische Fackellauf, der traditionell große öffentliche Aufmerksamkeit erhält, führte die Flamme durch zahlreiche Städte Italiens und machte nun in Mailand Station. Ob die Protestaktion Auswirkungen auf den Ablauf hatte, war zunächst nicht bekannt.

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