Von: mk
Treviso/Kaltern – Im Fall des verstorbenen Alex Marangon hat die Staatsanwaltschaft von Treviso Ermittlungen gegen fünf Verdächtige eingeleitet. Dem 26-Jährigen aus Marcon im Veneto war bekanntlich ein schamanisches Ritual in einer Abtei in Vidor zum Verhängnis geworden. Der Tod des jungen Mannes hat auch in Südtirol für Bestürzung, zumal er über Jahre hinweg als Barkeeper im beliebten Ausflugslokal „Gretl am See“ in Kaltern gearbeitet hatte.
Der Leichnam des 26-Jährigen war bekanntlich am 2. Juli 2024 am Ufer des Flusses Piave entdeckt worden.
Bei den Betroffenen, die die Staatsanwaltschaft ins Ermittlungsregister eingetragen hat, handelt es sich um Andrea Zuin (48) und seine Partnerin Tatiana Marchetto (40), die Organisatoren der Veranstaltung in einer ehemaligen Abtei in Vidor bei Treviso, wie Alto Adige online berichtet.
Alex Maragon hatte in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni vor zwei Jahren daran teilgenommen, ehe er verschwand. Zudem stehen Alexandra Da Sacco (42), Ehefrau des Besitzers der Abtei sowie zwei kolumbianische Staatsbürger, Sebastian Castillo (28) und Jhonny Benavides (39), im Fokus. Letztere bezeichneten sich als „Curanderos“ (Heiler) und gelten derzeit als unauffindbar. Sie sollen das schamanische Ritual geleitet haben.
Die Ermittler gehen davon aus, dass Marangon nach dem Konsum illegaler Substanzen, unter anderem Kokain, die Orientierung verlor und von einer zehn Meter hohen Böschung in den Tod stürzte. Die Anklage lautet auf illegale Abgabe von Betäubungsmitteln sowie Tod als Folge einer Straftat.




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