Radsport

Tour of the Alps 2026 – Zeit für die Königsetappe

Donnerstag, 23. April 2026 | 11:31 Uhr

Von: mk

Arco – Nach der dritten Etappe von Latsch nach Arco, die in sehr hohem Tempo gefahren und in einem explosiven Finale entschieden wurde, steht die Tour of the Alps 2026 vor einem entscheidenden Tag. Die gestrige Etappe, die durch die sonnigen Täler des Trentino bis zum Ziel mit fast mediterranem Flair am Gardasee führte, bestätigte ein zunehmend umkämpftes Rennen, das weiterhin viele Szenarien offenlässt. Der Siegessprint von Tom Pidcock (Pinarello Q36.5) vor Dati und Bernal ist nur das jüngste Highlight von drei Tagen auf höchstem Intensitätsniveau.

In der Gesamtwertung liegt weiterhin Giulio Pellizzari in Führung und verteidigt das Melinda Grüne Trikot vor Arensman und Bernal: Die Abstände bleiben gering, und es wird genügend Terrain geben, um die Rangliste noch zu verändern.

Heute, Donnerstag, 23. April, erreicht das Rennen mit der vierten und vorletzten Etappe von Arco nach Trient – von vielen als Königsetappe der Ausgabe 2026 angesehen – seinen entscheidenden Wendepunkt. Die Strecke führt das Peloton ins Herz des Trentino, in die Konzilstadt, auf einer anspruchsvollen Route mit über 3.900 Höhenmetern. Es wird ein Tag der natürlichen Selektion, an dem die Klassementfahrer ihr Bestes zeigen müssen.

Bereits acht Kilometer nach dem Start steht mit dem Passo Bordala (14,8 km bei 6,9 Prozent) ein Anstieg der ersten Kategorie an, dessen erste Abschnitte bis Ronzo Chienis mit dem Passo di Santa Barbara identisch sind. Nach der Kuppe folgt eine schnelle Abfahrt ins Etschtal, von wo aus die Straße erneut in Richtung Vigolo Vattaro ansteigt. Eine kurze und kurvenreiche Abfahrt führt anschließend ins Valsugana, an den Fuß des Passo del Redebus, eines weiteren Anstiegs der ersten Kategorie (12,9 km bei 6,8 Prozent).

Die Abfahrt vom Redebus leitet in eine 37 Kilometer lange Runde über, bestehend aus einem leicht ansteigenden Abschnitt bis Baselga di Piné, einer steilen Abfahrt, einem flachen Teilstück und einem weiteren ansteigenden Abschnitt, der in den Anstieg nach Brusago mündet, dessen erste drei Kilometer durchgehend zweistellige Steigungsprozente aufweisen. Nach der Runde nimmt das Peloton Kurs auf Trient, wo ein nervöses und technisch anspruchsvolles Finale wartet, geprägt vom Anstieg nach Povo, der bereits bei den Europameisterschaften 2021 eine Schlüsselstelle war. Vom Scheitelpunkt sind es noch zehn Kilometer bis ins Ziel: zunächst bergab, dann flach bis zur Ankunft im Herzen von Trient.

Offizieller Start: 10.45 Uhr, Arco, SS40
Ziel: 15.15 Uhr, Trento, Via Verdi
Zwischensprints: Vigolo Vattaro (km 54), Baselga di Piné (km 132)
Bergwertungen: Passo Bordala (1. Kat., km 23), Passo Redebus (1. Kat., km 85)
Bonussprint: Povo (km 158)
Totahaus Permanence: Trento, Trento Expo, Via Briamasco 2

Trikots

Grünes Melinda-Trikot: Giulio Pellizzari
Blaues Trikot der Gruppo Cassa Centrale: Emanuel Zangerle
Rotes Trikot Caffè Bocca della Verità: Tom Pidcock
Weißes FORST-Trikot: Giulio Pellizzari
Sondertrikot eVISO-Giro: Emanuel Zangerle

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