34-Jähriger von Ehemann der Mutter erschossen

Trentino: Mord und Selbstmord

Freitag, 16. November 2018 | 22:54 Uhr

Costa di Folgaria – Costa di Folgaria, eine Fraktion der Gemeinde Folgaria im Trentino, war am Freitagabend Schauplatz einer schrecklichen Familientragödie. Gegen 19.10 Uhr erschoss der 59-jährige Massimo Toller den 34-jährigen Sohn seiner Ehefrau. Anschließend – so erste Erkenntnisse – richtete der Mann die Waffe gegen sich selbst.

Seiner Frau hingegen gelang es, rechtzeitig durch ein Fenster aus dem Haus zu flüchten und so ihrem Mann zu entkommen. Sie brachte sich in einem nahen Geschäft in Sicherheit, wo sie von herannahenden Ordnungskräften der Carabinieri gerettet wurde. Die Frau, die einen schweren Schock erlitten hatte, wurde von den Rettungskräften eines Ambulanzwagens des lokalen Roten Kreuzes erstversorgt und betreut.

L’Adige/Gianni Cavagna

Nachbarn, die die Schüsse gehört hatten, hatten die Rettungskräfte sowie die Carabinieri alarmiert. Die Carabinieri, die in einem ersten Moment davon ausgegangen waren, dass sich der Mörder in der Wohnung verschanzt hatte, umzingelten das Haus. Zur gleichen Zeit riegelten die Gemeindepolizei sowie die Feuerwehr alle Zufahrtsstraßen ab. Die Bürger des Ortes wurden dazu angehalten, ihre Häuser nicht zu verlassen. Als die Carabinieri des Ermittlungs- und Einsatzteams aus Trient in das Haus eindrangen, fanden sie nur mehr die leblosen Körper des 34-Jährigen und des 59-jährigen Mörders vor.

Neben den Carabinieri, der Gemeindepolizei und der Feuerwehr von Folgaria standen auch ein Hubschrauber der Berufsfeuerwehr von Trient, ein Notfalleinsatzwagen sowie weitere Krankenwagen des Roten Kreuzes im Einsatz.

Von: ka

Kommentare

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11 Kommentare auf "Trentino: Mord und Selbstmord"


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denkbar
denkbar
Kinig
24 Tage 7 h

Das sind so unfassbare Tragödien. Allein auf der südtirolnews-Seite heute sind drei solche Familientragödien.
Es macht traurig, wenn man bedenkt, dass Beziehungstaten die Mehrzahl von schweren Straftaten an Menschen ausmachen.
Es bedeutet aber auch, dass Familien mehr Unterstützung brauchen, nicht nur finanzielle, sondern vor allem auf der emotionalen Ebene.

Sag mal
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Kinig
24 Tage 4 h

kriegst keine Hilfe!!!Muss immer erst was passieren.Wenns noch so grosse Probleme in der Familie gibt.

denkbar
denkbar
Kinig
24 Tage 3 h

@es macht mich sehr betroffen was Sie schreiben. Falls Sie jemanden persönlich kennen, vermittle ich gerne Hilfe.

Sag mal
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Kinig
23 Tage 19 h

@denkbar ach,ja.Ihnen vertraue ich aber nicht nachdem ich Sie hier kennengelernt habe.

natan
natan
Superredner
24 Tage 10 h

Ist das abriegeln von Straßen in so einem Fall Zuständigkeit der Feuerwehr??

m69
m69
Kinig
24 Tage 8 h

Diese Gewalttaten häufen sich in letzter Zeit! Gewalt kann keine Lösung in der Familie sein
Gute Besserung der Frau 👩!

ivo815
ivo815
Kinig
24 Tage 4 h

Woher nimmst du die Gewissheit, diese Taten würden sich häufen? Bauchi-Stat?

Ninni
Ninni
Universalgelehrter
24 Tage 8 h

Mehr als traurig solche Taten.
Viel Kraft den Hinterbliebenen

harmlos
harmlos
Superredner
24 Tage 7 h

Orme,einsam hinterbliebene Mama. Mein Beleid.

Burgltreiber
Burgltreiber
Tratscher
24 Tage 9 h

Wahnsinn!

Trixie
Trixie
Grünschnabel
24 Tage 5 h

😞😞I finde keine Worte mehr.. Bin fassungslos.. 😟😟

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