Unternehmerin heuert Killer an, um Liebhaber zu ermorden – VIDEO

„Wenn er nicht mein ist, wird er keiner mehr gehören“

Freitag, 15. Februar 2019 | 08:19 Uhr

Bari – Fast zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod eines 51-Jährigen gelang es der Staatsanwaltschaft von Bari, alle Hintergründe des Verbrechens aufzuklären und die 54-jährige Liebhaberin des Opfers des Mordes zu überführen. Das Motiv der schrecklichen Tat war ein toxischer Cocktail aus Eifersucht, Besitzdenken und Rache gewesen, der im Kopf der 54-jährigen Frau alle Hemmungen gelöst hatte.

In den 22 Monaten nach jenem Abend des 25. April 2017, an dem der 51-jährige Angestellte des städtischen Reinigungs- und Abfalldienstes Michele Amedeo auf dem Parkplatz seines Arbeitsplatzes in der Industriezone von Bari mehreren tödlichen Schüssen zum Opfer gefallen war, konnten die vom Staatsanwalt Marco D’Agostino koordinierten Beamten der Polizei nach und nach alle Puzzleteile des von der Liebhaberin – der 54-jährigen Vincenza Mariani – kaltblütig geplanten und von einem gedungenen Mörder ausgeführten Verbrechens zusammensetzen. Voruntersuchungsrichter Giovanni Abbattista, der die Haftbefehle ausgestellt hatte, sprach von einem „makaberen Racheritual“.

Die Ermittlungen der Polizei brachten dank Zeugenaussagen, Telefonmitschnitten, Videoaufnahmen und Auswertungen der gewählten Telefonnummern zutage, dass das Opfer bereits seit Jahren versucht hatte, die außereheliche Beziehung mit Vincenza Mariani zu beenden. Die 54-Jährige hatte sich aber nicht damit abfinden gekonnt, dass Michele Amedeo zu seiner Frau zurückgekehrt war, und hatte begonnen, ihren ehemaligen Liebhaber sowie seine Tochter zu bedrohen. Es war sogar so weit gekommen, dass Vincenza Mariani mit gefälschten Echografien eine Schwangerschaft vorgetäuscht hatte, um den 51-Jährigen zu zwingen, sie nicht zu verlassen. Zudem hatte Vincenza Mariani sich mit einem falschen Facebook-Profil das Vertrauen der Tochter erschlichen und Anschläge auf das Auto und die Ferienwohnung des Mordopfers verübt.

Als das alles nichts genützt hatte, war die gewalttätige Stalkerin zur Entscheidung gelangt, dass wenn ihr ehemaliger Liebhaber schon nicht ihr gehören könne, er keiner anderen Frau gehören dürfe. Um den Satz „Wenn er nicht mein ist, wird er keiner mehr gehören“ waren ihre Gedanken gekreist. Um nicht „nur“ ihren ehemaligen Liebhaber für die Beendigung ihrer Beziehung zu bestrafen, sondern auch seine Tochter und seine Familie zu treffen, hatte Vincenza Mariani beschlossen, Michele Amedeo zwei Tage vor Universitätsabschlussfest seiner Tochter ermorden zu lassen.

Für 5.000 Euro hatte sie ihren Schwiegersohn Giuseppe Baccellieri für die Ausführung der eigentlichen Tat angeheuert. Beim Mord war der Schwiegersohn der auftraggebenden Mörderin von Massimo Margheriti – er hatte das Auto gefahren – und von Michele Costantino – er hatte das gestohlene Fahrzeug besorgt sowie die Mordwaffe zur Verfügung gestellt – unterstützt worden. Vincenza Mariani, der die Ermittler zuschreiben, eine „diabolische Seele“ zu besitzen und „jeden Affront gegen ihre Person mit Gewalt und Blut waschen“ zu wollen, sowie die drei Männer wurden von der Polizei festgenommen und in eine Haftanstalt überstellt.

Das ganze Ausmaß der Gewalt und kriminellen Energie der Täterin ließ selbst hartgesottene Ermittler erschaudern. Einige Tage vor dem Mord hatte der Vater gemeinsam mit seiner Tochter das Kleid für ihr Universitätsabschlussfest gekauft. Traurigerweise hatte Michele Amedeo nicht mehr erlebt, wie seiner Tochter mit Höchstnote der Doktortitel der Pharmazie überreicht worden war.

 

 

Von: ka

Kommentare

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11 Kommentare auf "„Wenn er nicht mein ist, wird er keiner mehr gehören“"


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Staenkerer
1 Monat 8 Tage

jo, nit lei männer sein gewalttätig, des kennen frauen schun a, lei no hinterfotziger!

Franz Josef
Franz Josef
Neuling
1 Monat 7 Tage

OH man sieht jetzt auch ,zu was Frauen fähig sind ,wenns nicht nach ihrem Willen geht,meiner Meinung nach sind Sie viel hinterlistiger um den Mann zu bekommen oder auszubeuten ,schauen wir mal was die noch so lieben Frauen dazu sagen

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Franz Josef
Manchmal muss man vorsichtig sein, was man sagt. So sonst heißt es wieder, man schiesst gegen Frauen.

Lana77
Lana77
Superredner
1 Monat 7 Tage

I verstea lai nit wia men mit 50 nou sou norret sein konn.
Total bescheuert wegn an ondern Mensch es eigene Lebn kaputt zu mochn.

peterle
peterle
Superredner
1 Monat 8 Tage

Da sage Einer nur Männer sind Mörder.

Evi
Evi
Superredner
1 Monat 8 Tage

De Frau braucht im Gefängnis psychologische Hilfe und/oder a Einzelzelle.

snleser
snleser
Neuling
1 Monat 7 Tage

hah de mander breng sogor di frau um…aso…!?

Reini62
Reini62
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Warum leg er sich a a Geliebte zua! Er wor jo verheiratet! Sel isch olm a gefährliches Spiel!

Lion18
Lion18
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

No so a Monsterweib! Wahnsinn!

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

was sagt der Beirat für Chancengleichheit dazu?

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Häusliche, körperliche, psychologische, ökonomische Gewalt! Und immer nur die Männer!

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