Beschlussantrag der Grünen Stadtliste angenommen

“Cura Resort muss im Interesse der Meraner Bürger sein”

Freitag, 09. Januar 2026 | 14:09 Uhr

Von: Ivd

Meran – „Es ist mittlerweile bekannt, dass die Gemeinde Meran für das Cura Resort 15 Millionen Euro bezahlen soll und dafür 25 Jahre nach Fertigstellung, also nach Ablauf der Konzession, einen der Investition entsprechenden Anteil am Eigentum bekommt und somit Miteigentümerin wird. Es gibt bisher aber keine Zusicherung, dass dieser finanzielle Beitrag der Gemeinde der Meraner Bevölkerung einen vorrangigen Zugang zur Pflegeeinrichtung geben könnte und die Gemeinde trotz ihres Beitrages von 15 Millionen Euro überhaupt ein Mitspracherecht bei der Führung des Heimes hat. Außerdem wurde bis heute für das neue Heim kein Pflegekonzept erstellt“, berichtet die Grüne Stadtliste Meran.

„Es muss hervorgehoben werden, dass bis heute die Betreuung und Pflege des Seniorenheimes St. Antoniusklinik von der Pitsch Stiftung übernommen wurde. Daher ist es wünschenswert, dass auch die Führung des zukünftigen Cura Resorts an die Pitsch Stiftung übergeht; andererseits hätte die Gemeinde kein Mitspracherecht an der Führung der Struktur, welche von einem privaten Bauträger für ein öffentliches Interesse gebaut wird“, heißt es in der Mitteilung weiter.

„Die Grüne Stadtliste konnte bei der Gemeinderatssitzung vom 18.12.2025 einen Erfolg einfahren und effektiv wurde der von den Grünen eingereichte und auf Vorschlag der Mehrheit abgeänderte Beschlussantrag angenommen. Dabei wurde der Vizebürgermeister Nerio Zaccaria beauftragt, bei der Ausarbeitung einer zukünftigen Vereinbarung in Bezug auf die Führung des Cura Resorts folgende Bedingungen zu beachten:

a) bei der Zuteilung der Heimplätze sollen die Bewohner*innen Merans unter Berücksichtigung der einheitlichen Warteliste Vorrang haben;

b) bei der Erstellung des Pflegekonzepts soll die Gemeinde Meran eine führende Rolle übernehmen;

c) die Führung des Cura Resorts soll nach Bewertung aller technischen und rechtlichen Ergebnisse an die Pitsch Stiftung übergehen.“

Bezirk: Burggrafenamt

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