Wohnungen sollten erschwinglichen Wohnraum bieten

Fragebogen der Grünen zu gemeindeeigenen Wohnungen in Meran

Freitag, 21. Juni 2024 | 11:47 Uhr

Von: Ivd

Meran – Laut Sozialplan der Stadtgemeinde Meran 2020-2022 stellt “der Mangel an erschwinglichen Wohnungen für Familien und Singles und insbesondere für Arbeitnehmer und Rentner mit niedrigem Einkommen eine vordringliche soziale Problematik in Meran dar” (Seite 40). Als Ziel wird genannt: “Die Ausweitung des Angebots an Mietwohnungen wird künftig eine Schlüsselrolle für die Bereitstellung von erschwinglichem Wohnraum spielen. Die diesbezüglichen Weichenstellungen müssen neue Entwicklungen wie das generationenübergreifende Wohnen und generell die Bedeutung der gemeinschaftsfördernden Aspekte integrieren”.

Die im Eigentum der Gemeinde befindlichen Wohnungen sind laut den Grünen ein wesentlicher Faktor zur Bereitstellung erschwinglichen Wohnraums. Der Antrag der Grünen zielt darauf ab, genaue Angaben über Anzahl, Zustand und Nutzung dieser Wohnungen bzw. über eventuelle Pläne für die Erweiterung des Angebots an gemeindeeigenen Mietwohnungen zu bekommen.

Die Grünen bitten um die schriftliche Beantwortung des nachfolgenden Fragenkatalogs:

1. Im Einheitlichen Strategiedokument 2024-26 wird auf Seite 16 die Zahl der gemeindeeigenen Wohnungen mit 272 angegeben.

Ist diese Zahl mit Stand 30.04.2024 noch aktuell?

Wenn nein, hat sich die Zahl der gemeindeeigenen Wohnungen verringert oder vergrößert? Bitte eventuelle Veränderungen in Zahlen angeben.

2. Auf der Webseite der Gemeinde steht, dass die Stadt Meran ca. 100 Alten- oder Seniorenwohnungen verwaltet.

Fallen diese 100 Wohnungen unter die oben angeführten 272 gemeindeeigenen Wohnungen?

3. Wie ist die Belegung dieser Wohnungen?

Entspricht die Größe der Wohnung der Anzahl der Personen, die darin wohnen?

Wenn nein:

a) Wie viele Wohnungen sind überbelegt?

b) wie viele Wohnungen sind unterbelegt?

4. Nach welchen Kriterien erfolgt die Zuweisung der gemeindeeigenen Wohnungen?

a) der Seniorenwohnungen

b) der anderen gemeindeeigenen Wohnungen

5. Wie hoch waren die Mieteinnahmen für die gemeindeeigenen Wohnungen im Jahr 2023?

a) für die Seniorenwohnungen

b) die anderen gemeindeeigenen Wohnungen?

6. Wie viele der gemeindeeigenen Wohnungen stehen derzeit (Stand 30.04.2024) leer?

7. Seit wann stehen diese Wohnungen leer?

8. Was sind die Gründe dafür, dass gemeindeeigene Wohnungen leer stehen?

9. Wie viele Wohnungen werden derzeit saniert?

10. Wie lange dauert in der Regel die Sanierung einer gemeindeeigenen Wohnung?

11. Wie viel hat die Gemeinde in den Jahren 2021, 2022 und 2023 für die Sanierung oder Instandhaltung der gemeindeeigenen Wohnungen ausgegeben?

a) der Seniorenwohnungen

b) der anderen gemeindeeigenen Wohnungen

12. Wie viele gemeindeeigenen Wohnungen stehen derzeit auf der Verkaufsliste?

a) der Seniorenwohnugen

b) der anderen gemeindeeigenen Wohnungen

13. Was sind die Gründe für den Verkauf von gemeindeeigenen Wohnungen?

14. Wie viele Ansuchen um Zuweisung von gemeindeeigenen Wohnungen gibt es?

a) für Seniorenwohnugen

b) für andere gemeindeeigene Wohnungen?

15. Gibt es Pläne für den Neubau von gemeindeeigenen Wohnungen?

a) wenn ja: wo und wie viele? Gibt es dafür ausgewiesene Bauzonen?

b) wenn nein: wie gedenkt die Stadtregierung der wachsenden Nachfrage nach Mietwohnungen zu begegnen?

16. Wie viele Menschen, die in einer von der Gemeinde verwalteten Seniorenwohnung leben, nutzen den Dienst “begleitetes Wohnen”?

17. Wird auch der Dienst “betreutes Wohnen” angeboten? Wenn ja: wie viele Menschen nutzen ihn? Wenn nein: wann soll er eingeführt werden?

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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1 Kommentar auf "Fragebogen der Grünen zu gemeindeeigenen Wohnungen in Meran"


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thomas
thomas
Kinig
1 Monat 20 h

Eigentlich sollte es keine derartige Anfrage brauchen. Diese Kennzahlen müssten überall jederzeit konsultierbar sein. Dem ist wohl nicht so. Transparenz sieht anders aus

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