Treffen mit Calderoli begrüßt

Freiheitliche: “Südtirols Autonomie ist keine Privatsache der SVP”

Donnerstag, 03. November 2022 | 13:02 Uhr

Bozen – Die Freiheitliche begrüßen die ersten Signale der neuen Regierung in Rom in Richtung Südtirol und reagieren auf das jüngste Treffen von SVP-Obmann Achammer und Landeshauptmann Kompatscher mit dem neuen Regionenminister Calderoli.

„Jeder Spielraum für eine Verbesserung unserer Autonomie muss genutzt werden. Dazu ist es erforderlich, dass wir Südtiroler proaktiv auf die neue Regierung zugehen. Wir unterstützen den Vorschlag der SVP einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zum Autonomiestatut, fordern gleichzeitig aber eine Einbindung, wenn es um so fundamentale Änderungen geht“, betont der freiheitliche Generalsekretär Otto Mahlknecht.

Auch Freiheitlichen-Obmann Andreas Leiter Reber stellt klar, dass Südtirols Autonomie keine Privatsache der SVP oder der Landesregierung sei. „Genauso wie zum Autonomiekonvent alle Bürger zur Mitarbeit aufgerufen waren, so muss eine Arbeitsgruppe zum Autonomiestatut jetzt auch Vertreter der im Landtag vertretenen Oppositionskräfte umfassen. Die Zeiten in denen Durchführungsverordnungen und Entwürfe zum Ausbau der derzeitigen Teil-Autonomie von wenigen SVP-Mandataren im stillen Kämmerlein ausgearbeitet wurden, müssen endlich der Vergangenheit angehören. Südtirols Autonomieausbau geht uns alle an und muss transparent, zielstrebig und mit möglichst breitem gesellschaftlichem Konsens vorangebracht werden“, so der Parteiobmann und Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

3 Kommentare auf "Freiheitliche: “Südtirols Autonomie ist keine Privatsache der SVP”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
berthu
berthu
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Sollte selbstverständlich sein! Das, und direkte Demokratie ist für die SVP einfach lästig😋

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@berthu…. man sollte direkte Demokratie nicht mit Chaos verwechseln…… hätten wir absolute direkte Demokratie, dann bräuchten wir keine Bürgermeister oder Landesräte , oder Minister, oder? Das ist wieder so eine typische porpagandistische Behauptung einiger ….man sollte bedenken, wir leben in einem Rechtsstaat, wo bestimmte Regeln gelten. Wer für was zuständig ist, regeln Gesetze…und nicht ein paar Marktschreier!

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage
…. naja, die Freiheitlichen lassen keine Gelegenheit aus, um auf dem Markt nach Skandalen zu schreien und gleichzeitig ihre politische Unkenntnis zeigen…… Vertreten der Landeshauptmann und 2 Landesräte nicht Südtirol? SVP Privatsache ist schon sehr weit hergeholt…..versuchen wir jetzt nicht Kraut mit Rübern zu vermischen…. es geht um autonomierechtliche Aspekte…..Vettorato ist bekanntlich nicht ein SVPler…. aber ein Vertreter der regierenden Mehrheit. In einem Rechtsstaat regieren Mehrheiten und nicht alle, wie die Blauen vielleicht möchten. Warum sollte ein Minister Mandatare der Opposition einladen? Hat keinen Sinn, die haben ja keinen Regierungsauftrag…. auch wenn man mit einer Ulli Mair reden würde, was… Weiterlesen »
wpDiscuz