Schafrisse in Mauls waren Thema

Ganner und Pamer: Solidarisch mit Alm- und Berglandwirtschaft

Mittwoch, 08. Mai 2019 | 16:02 Uhr

Meran – Obwohl eigentlich nicht auf der Tagesordnung, waren die Schafrisse in Mauls auch Thema der jüngsten Sitzung der SVP-Bezirksleitung Burggrafenamt. „Wir unterstreichen unsere Solidarität mit der für unser Land überaus wichtigen Alm- und Berglandwirtschaft“, betonen der Vorsitzende Martin Ganner und seine Stellvertreterin Rosmarie Pamer. Es wurde eine lokale Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich mit der Wolf-Problematik auseinandersetzen wird – und nicht zuletzt den urbanen Raum aufklären möchte, welche Situation in zehn Jahren zu erwarten sei.

Alberich Hofer forderte bei der Sitzung eine klare und unmissverständliche Linie des SVP-Bezirkes Burggrafenamt zur Wolf-Problematik. In der Folge wurde eine lokale Arbeitsgruppe mit Martin Ganner, Arnold Schuler, Albrecht Plangger, Alberich Hofer und Helmut Müller eingesetzt. „Über die jüngsten Schafrisse wird derzeit ausgiebig diskutiert, wenn auch Lösungen in weiter Ferne liegen“, fassen Martin Ganner und Rosmarie Pamer zusammen. „Wir werden versuchen aufzuzeigen, welche Situation sich in zehn Jahren ergeben wird, wenn wir untätig bleiben – also wenn es aufgrund der Wölfe nur noch eine eingeschränkte Alm- und Berglandwirtschaft geben wird.“ Aufklären möchte man vor allem auch die Bevölkerung im urbanen Raum, die das Problem momentan, verständlicherweise, anders sieht als die Menschen am Land.

Thema der Sitzung der SVP-Bezirksleitung waren u.a. auch die drei Klausuren, die jüngst gemeinsam mit den Ortsgruppen und Bürgermeistern in Rabland, St. Pankraz und Riffian stattgefunden haben. „Bei diesen wurden wertvolle Anregungen für die Parteiarbeit gesammelt“, erklären Martin Ganner und Rosmarie Pamer. „Diese werden einerseits an die Parteizentrale in Bozen weitergeleitet – andererseits werden sie auch Grundlage für die Bezirksarbeit der nächsten Jahre sein.“ Gesprochen wurde bei den Klausuren auch über jene gemeindeübergreifenden Sachthemen im Bezirk, die prioritär weitergebracht werden sollen. Der Bezirksobmann und seine Stellvertreterin versprachen, diesbezüglich Sprachrohr bei den zuständigen Stellen in Bozen zu sein.

Berichte des Landesrates Arnold Schuler und Kammerabgeordneten Albrecht Plangger zu aktuellen Themen in Bozen und Rom rundeten die Sitzung ab.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt, Wipptal

Kommentare

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6 Kommentare auf "Ganner und Pamer: Solidarisch mit Alm- und Berglandwirtschaft"


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Vinschgerle
Vinschgerle
Neuling
17 Tage 10 h

I glab in 10 johr wearn dei Berbauern a ouhne in wolf extrem zruggeahn weils sichs nit auszohlt und weqniger leit sich fir des interessieren. Zudem find is ibertriebm wia wichtig dei orbeit fir dei “kulturlondschoften” dorgstellt weart, als gabs koane alternativen, sel stimmp oanfoch nit. Und i vrstea nit wisous dr südtiroler nit angach insicht dass des a eu-schutzprogramm isch und di südtiroler hände do gebunden sein. Mein Rot an enk Schofbauern: mocht des als hobby drhoam und suacht enk a orbat wou epas vrdeants

madoia
madoia
Tratscher
16 Tage 16 h

Wos muanschan du wos de olle tian die meischtn gian nebmher no eppas orbatn.Nocher sog mol an alternative zur pflege der kulturlondschoft wenn schun so gscheid bisch.

Vinschgerle
Vinschgerle
Neuling
16 Tage 14 h

@madoia Jo isch a is gscheideste fir si sebm gstott zusogen dass si amearsch orm sein, sel isch jeder selber schuld orbat gibs genua…. Viel “kulturfläche” konn man verwochsen lossen seffl wia mir hoben und an di schlimman stellen muarensichern, nr konn man a onders wild auischicken und af di eibnan olman kiah

madoia
madoia
Tratscher
16 Tage 12 h

@Vinschgerle Wo bitte sein ba ins do eibne olman.Und wos für wild willsch do auischickn

Vinschgerle
Vinschgerle
Neuling
16 Tage 10 h

@madoia i reid fa olmen woua kiah a aui schicken konnsch und wia viel setta “kulturfläche” hobm mir do, seffl ortenschutz isch do nit drhinter wwil sel brauch it seffl und zudem gean dei iatz mit di steigenden temparaturen decht aui und verschwinden, sebm konn man a viele flächen renaturieren lossen. Wegn muaren und erusion gibs muarenschutz

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Superredner
17 Tage 5 h

Wäre besser, wenn diese Herrschaften sich um eine drastische Reduzierund des Pestzideinsatzes im Burggrafenamt kümmern würden, der zehntausende von Menschen betrifft und nicht um den Wolf, der nur ein paar Hobbybauern schädigt, die dafür mit Beiträgen überschüttet werden.

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