Von: mk
Bozen – Zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft am 11. Februar rückt die SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in den Fokus. „Ist es nicht absurd, wenn wir als Gesellschaft auf intelligente Systeme setzten, aber die Talente und Potentiale von Mädchen und Frauen in der Wissenschaft verkennen?“
Die Potenziale, Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz sorgen weltweit für hitzige Debatten, werfen grundlegende ethische Fragen auf und stellen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft vor die dringende Aufgabe, Verantwortung und Innovation auszubalancieren. „Dabei müssen Frauen und Mädchen eine größere Rolle spielen“, fordert die SVP-Landesfrauenreferentin Renate Gebhard zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft am 11. Februar. „Denn gerade die KI spiegelt bestehende Ungleichheiten wider, kann stereotype Frauenbilder und Diskriminierungen verstärken und führt oft dazu, dass ihre Perspektiven in der technologischen Entwicklung unterrepräsentiert bleiben. Um gerechte und inklusive Lösungen zu schaffen, ist es daher entscheidend, dass mehr Frauen aktiv an Forschung, Programmierung und Entscheidungsprozessen beteiligt sind.“ Eine KI ohne Frauen könne es nicht geben, sagt Gebhard, „denn damit ist Diskriminierung sprichwörtlich vorprogrammiert.“
Als konkretes Beispiel nennt die SVP-Landesfrauenreferentin die geschlechtergerechte Gesundheit: „Bestehende Systeme basieren vielfach auf Daten, in denen der männliche Körper als Standard gilt – und das kann für Frauen mitunter gefährlich werden“, denkt Gebhard etwa an die Diagnose von Herzinfarkten mit ihren sehr unterschiedlichen und geschlechtsspezifischen Symptomen. „Damit KI fair und zukunftsorientiert wird, müssen Frauen sie aktiv mitgestalten“, fordert Renate Gebhard, „und das nicht nur im gesundheitlichen Bereich.“ Dies ermögliche der Gesellschaft Talente zu fördern und Potentiale zu nutzen, „die Potentiale der KI, aber auch die Potentiale der vielen verkannten Mädchen und Frauen, die ihre Stärken im sogenannten MINT-Bereich haben, aber nicht ausleben (dürfen). Damit Künstliche Intelligenz geschlechtergerecht wird – nicht nur im gesundheitlichen Bereich.“




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