Ganzseitiger Bericht den Müttern gewidmet

Geburtenraten: Südtirol schert aus – und der Corriere staunt

Montag, 20. März 2017 | 17:24 Uhr

Bozen – Ausgerechnet am Internationalen Tag des Glücks widmet die italienische Tageszeitung „Il Corriere della Sera“ Südtirol eine ganze Seite – allen voran den Müttern des Landes.

Südtirol ist die einzige Provinz in Italien, wo die Geburtenrate steigt. Die Corriere-Korrespondentin Candida Morvillo hat sich im Land selbst ein Bild gemacht und stieß auf Landeshauptmann Arno Kompatscher, der selbst Vater von sieben Kindern ist – für die Journalistin ein Symbol, dass man in Südtirol offenbar keine Angst vor der Zukunft hat.

Im Land gebe es Arbeit, die Arbeitslosenrate liege lediglich bei 3,7 Prozent, heißt es in dem Bericht. Gleichzeitig wird großes Augenmerk auf jene Mütter gelegt, die in ihrer Aufgabe von der öffentlichen Hand unterstützt werden.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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18 Kommentare auf "Geburtenraten: Südtirol schert aus – und der Corriere staunt"


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So ist das
So ist das
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Fragt sich nur auf welche Bevölkerungsschicht die steigende Geburtenrate zurückzuführen ist und wer dann schlussendlich für den Unterhalt aufkommt.

MartinG.
MartinG.
Tratscher
1 Monat 7 Tage
Dafür gibt es mA mehrere Gründe. Erstens wird im Gegensatz zum Rest Italiens bei uns Müttern mehr geholfen. Aber das ist nicht alles. Obwohl bei uns meines Wissens Kindergeld, Steuerabschreibungen uä höher sind, als in anderen Regionen Italiens, sind sie niedriger als bsw. in A oder D, und doch ist in Südtirol die Geburtenrate höher als in A oder D. Vielleicht liegt es auch an der höheren Anzahl von intakten Familien bei uns oder an der besseren Einstellung zur Zukunft und zum Leben. Ich jedenfalls versuche das meiner Tochter zu vermitteln. Es ist halt nicht alles Geld und nicht alles… Weiterlesen »
Gredner
Gredner
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Ich zweife, dass es auch nur ein einziges Paar gibt, dass sich entscheidet Kinder zu kriegen WEIL es ein Kindergeld gibt. Geld spielt beim Kinderkriegen oder Schnaggsln absolut keine Rolle. Mit Geld fördert man auch keine Fruchtbarkeit.

Ich bin hingegen überzeugt, daß es damit zu tun hat, daß es hier viele intakte Familien gibt, daß hier oft noch christliche Werte eine Rolle werden und auch daß die Leute bodenständig sind und mit Stolz alte Brauchtümer pflegen. Was andere als altmodisch bezeichnen ist in Wahrheit die Basis für unsere Zukunft.

bergeistod
bergeistod
Tratscher
1 Monat 7 Tage

@Gredner Sehe ich genau so

Audi
Audi
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Haha Mütter werdn untostützt ??? Se her i ah is erstimo…. vielleicht Schnaggsln mir anfoch liaba a wie do Rest italiens … 😉 wer weiss

OrB
OrB
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Bei uns gibts mehr Unterstützung, dafür kostet aber alles um 30% mehr als im restlichen Staat!

spotz
spotz
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

olls Südtiroler!!?????

Lex
Lex
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Ja. Oder willst du wieder einen Ahnenpass einführen wie bei den Nazis?

bern
bern
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Logisch, die jungen Italiener wandern aus….120000 pro Jahr. Das ist ein Viertel jedes Jahrgangs. Und die anderen haben eh kein Geld. Wer soll dann noch Kinder kriegen? Italien wird sich zu Afrika wandeln.

silas1100101
silas1100101
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Ich möchte auch Mutter werden!! Weiß aber nicht wie!

traktor
traktor
Tratscher
1 Monat 7 Tage

kann dir gerne behilflich sein 🙂

peterle
peterle
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Da hat die Jornalistin doch komplett die LRin Stocker übergangen. Die hätte sicher andere Hintergrundinfos.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

und a broschüre

einesie
einesie
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

jo wegn do stocka werd di geburtnrate net steign 😉

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

interessant zu wissen wäre, wie hoch bei den kinderreichen Familien der Anteil von Paaren mit Migrationshintergrund ist😉

Savonarola
Savonarola
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Seimer wiederamol die Beschtn ( dank Einwanderer, aber nicht weitersagen).

Paul
Paul
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

wenn man sich selbst den Lohn mehrfach errhöhen kann ..würde ich vieleicht auch mehr Kinder zeugen

maikaefer8
maikaefer8
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage
Südtirol ist mir allen Etwicklungen (gute und schlechte) ein paar Jahre hinter Österreich und Deutschland. Auch in Südtirol werden bald 1/2 der Geburten auf Ausländer fallen. Einheimische Frauen pfeifen zunehmend darauf für jedes Kind massiv bestraft zu werden. Einige Beispiele: -Vater verabschiedet sich, Mutter hat alle Verantwortung und Arbeit, oft auch kaum Alemente (weniger als Hort kostet) -Wiedereinstieg in den Beruf schwierig, Karriere machen Kinderlose oder Männer -Pension nach Teilzeit aufgrund der Kinder gering. Bei einer Scheidung (50% Wahrscheinlichkeit) Altersarmut -Massiv steigender Druck auf Eltern (Kinder müssen viel mehr umsorgt und gefördert werden als früher, sonst gibts schiefe Blicke, Kind… Weiterlesen »
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