Ein Zeichen gegen das Vergessen

Gedenkfeier für Hans und Sophie Scholl in Bozen

Sonntag, 22. Februar 2026 | 19:02 Uhr

Von: mk

Bozen – Heute Vormittag versammelten sich Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Militär auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz in Bozen, um der Geschwister Scholl zu gedenken. Die Zeremonie mahnte eindringlich zur Weitergabe demokratischer Werte an die Jugend.

Anlässlich ihres Todestages ehrte die Stadt die beiden deutschen Studenten Hans und Sophie Scholl, die als Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ ihr Leben im Kampf gegen das NS-Regime ließen. Unter den Anwesenden befanden sich Bürgermeister Claudio Corrarati, zivile und militärische Würdenträger sowie Vertreter zahlreicher Stadtverbände.

In einem Moment des stillen Gedenkens wurde die universelle Bedeutung des Mutes der Geschwister Scholl hervorgehoben. Sie gelten bis heute als weltweites Symbol für den moralischen Widerstand und die Verteidigung der Freiheit gegen Unterdrückung und Totalitarismus.

Die zentralen Botschaften der Gedenkstunde waren, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie wichtig auch heute noch die Erinnerung an den Widerstand gegen das Nazi-Regime wachzuhalten. Frieden, Gerechtigkeit und individuelle Verantwortung sind auch heute noch Werte, die als Fundament der jungen Generation werden sollen.

Appelliert wurde für ein friedliches Zusammenleben, das auf dem Respekt vor der Würde jedes Einzelnen basiert. Bei dem Gedenken wurde unterstrichen, dass das Opfer derer, die sich gegen Gewalt und Tyrannei stellten, niemals in Vergessenheit geraten dürfe. Es diene weiterhin als Kompass für eine freie und gerechte Gesellschaft.

Bezirk: Bozen

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