Von: mk
Bozen – Den Auftakt zu einer Reihe von Mobilitäts-Veranstaltungen des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz bildete ein Besuch bei Landesrat Daniel Alfreider, wobei das alpenübergreifenden CIPRA Positionspapiers zur Zukunft von Verkehr und Mobilität sowie das Dachverbands-Jahresmotto „Gesunde Mobilität – mobilità che fa bene“ vorgestellt wurden.
CIPRA International erstellte gemeinsam mit dem Dachverband für Natur- und Umweltschutz und weiteren sieben CIPRA-Organisationen ein Positionspapier, welches die zukünftige Entwicklung des Verkehrs und der Mobilität in den Alpen zum Inhalt hat. Nachhaltige Mobilität in den Alpen bedeutet in erster Linie Verkehr vermeiden, was laut CIPRA nur durch weniger Straßenbauten erreichbar ist.
„Notwendiger und sinnvoller Verkehr muss schnellstmöglich auf umweltfreundlichere Verkehrsträger wie Fahrrad, Bus, Bahn und Car-Sharing-Systeme verlagert werden. Südtirol hat diesbezüglich bereits einiges unternommen und laut Mobilitätsplan des Landes noch viel vor“, erklärt der Dachverband in einer Aussendung.
Landesrat Alfreider hat im Rahmen des Treffens Südtirols Gesamtkonzept für den öffentlichen Verkehr in groben Zügen erläutert und um Unterstützung für die anstehenden Bahnprojekte geworben. Elisabeth Ladinser und Hanspeter Staffler unterstrichen die Notwendigkeit des Ausbaus der Bahnlinie von Bozen nach Meran und ins Pustertal und betonten, dass der Dachverband diese Initiativen wohlwollend unterstütze.
Die Vertreter des Dachverbandes nahmen den Besuch zum Anlass, Landesrat Alfreider und seine Ämter zur internationalen CIPRA-Fachtagung einzuladen, welche heuer am 16. Oktober in Bozen stattfinden wird. Wie kann es anders sein, bei der Tagung sollen Visionen und Lösungen für die zukünftige Mobilität in den Alpen erarbeitet werden. Auch das mit Spannung erwartete Urteil des Europäischen Gerichtshofes zur Klage Italiens gegen die österreichischen Transit-Fahrverbote wird bei der Tagung zur Sprache kommen.
Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz hat sich heuer das Jahresmotto „mobene.bz“ gegeben und wird unter diesem Motto gemeinsam mit seinen Mitgliedsvereinen und Partnern mehrere Veranstaltungen abwickeln.
Am 13. März findet in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen eine Fachtagung zur Verlagerungspolitik des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene statt, denn es braucht fertige Verlagerungsprojekte noch vor der Fertigstellung des BBT. Bei der Veranstaltung werden unter anderem Vortragende von der BBT-Beobachtungsstelle und dem Ressort für Mobilität über den derzeitigen Stand der Verlagerungspolitik berichten. Die Vertreter des Unternehmerverbandes und des Handwerkerverbandes werden ihre Bedürfnisse erklären.




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