JG will Ross und Reiter nennen

Junge Generation steht hinter Landesrätin Rosmarie Pamer

Montag, 20. April 2026 | 17:17 Uhr

Von: mk

Bozen – Die Mitglieder der Jungen Generation zeigen sich entsetzt über den Ton, der Landesrätin Rosmarie Pamer beim Thema Unterbringung von 94 Flüchtlingsfamilien entgegenschlägt. „Wir drücken Rosmarie Pamer unsere volle Solidarität aus!“, so die Losung des Landesjugendausschusses.

„Man kann Dinge anders sehen, man kann in der Sache hart diskutieren, was allerdings nicht geht, sind Gewaltandrohungen, schwerwiegende Beschimpfungen und Beleidigungen. Rosmarie Pamer hat angekündigt Strafanzeige zu stellen und wir bestärken sie darin“, so Anna Künig, JG – Vorsitzende. „Hier ist eine unmögliche Welle losgetreten worden. Interessant ist, dass wieder einmal die üblichen Verdächtigen dahinter stecken.”

Die JG ist überzeugt, dass es endlich Zeit werde, hier Ross und Reiter zu nennen: „Sven Knoll, die Süd-Tiroler Freiheit und Jürgen Wirth Anderlan scheinen sich am Politik-Stil à la Trump ein Vorbild zu nehmen und wollen diesen nicht erst seit heute nach Südtirol importieren. Wir sagen ausdrücklich: Solche Zustände wollen wir in Südtirol nicht und wir brauchen sie auch nicht.“

In Richtung Knoll unterstreicht Matthias von Wenzl für die JG: „Wer wöchentlich wider besseres Wissen gebetsmühlenartig Phrasen drischt, nimmt genau solche Kommentare – etwa, dass man jemanden an die Wand stellen müsse – billigend und mit allen möglichen Konsequenzen in Kauf. Dann hilft es auch nicht, bei einem runden Tisch der RAI den ‚schwiegermuttertauglichen‘ Sunnyboy zu spielen.“

„Das Gleiche gilt für JWA – er scheint mit sich selbst in einem Unterbietungswettstreit zu sein, was grundlegende Moral- und Anstandsformen anbelangt“, stellt die JG mit Blick auf seine wöchentlichen Videobotschaften mit Bedauern fest.

Bezirk: Bozen

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