Von: luk
Bozen – Auch der SVP-Obmann Dieter Steger nimmt zur Innichner Tragödie und Sven Knolls Aussagen Stellung. Bereits zuvor hatte Landesrätin Ulli Mair die Aussagen des Oppositionspolitikers kritisiert.
„Bei einem so tragischen Geschehen möchte ich als Erstes den Hinterbliebenen mein herzliches Mitgefühl aussprechen – und das im Namen der gesamten Südtiroler Volkspartei. Ihr Schmerz ist für mich kaum nachvollziehbar”, so Steger einleitend.
“Ein solcher Tag hinterlässt jedoch auch Spuren bei den Einsatz- und Sicherheitskräften, sowohl bei den Ehrenamtlichen als auch bei den Hauptamtlichen. Ich möchte mich bei ihnen allen für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Es steht nämlich außer Frage, dass sie unter diesen extremen Umständen ihr Bestes gegeben haben, um die Bürgerinnen und Bürger vor größerem Schaden zu bewahren. Dass nun versucht wird, aus diesem schrecklichen Ereignis politisches Kapital zu schlagen, zeigt einmal mehr, wie unverantwortlich und pietätlos manche Abgeordnete handeln. Parteipolitische Agitation ist hier absolut fehl am Platz und verbietet sich eigentlich von selbst”, so der SVP-Obmann.
“Doch das ist nicht das, was unser Land auszeichnet: Südtirol zeichnet sich dadurch aus, dass ehrenamtliche Einsatzkräfte mit höchstem Einsatz dafür gesorgt haben, dass sich die Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen konnten. Dasselbe gilt für die hauptamtlichen Einsatzkräfte der Carabinieri und der Staatspolizei. Ihnen allen gilt mein – unser – Dank”, heißt es abschließend.
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