SVP kritisiert autonomiepolitische Haltung einiger Gewerkschaftsvertreter

Kritik an Skeptikern des Südtiroler Weges

Montag, 18. Mai 2020 | 17:59 Uhr

Bozen – „Bei der heutigen gemeinsamen Videokonferenz zwischen der SVP-Leitung und der SVP-Landtagsfraktion haben wir über die weitere Vorgangsweise zur Corona-Krise beraten. Dabei waren sich alle Teilnehmer darüber einig, dass Südtirol gut daran getan hat, einen eigenen und eigenständigen Weg einzuschlagen. Nun ist es wichtig, dass wir diesen Weg unter Berücksichtigung der Gesundheitszahlen Schritt für Schritt weitergehen, damit wir so gut und so schnell wie möglich aus der Corona-Krise herauskommen. Dabei konzentrieren wir uns auf die Unterstützung unserer Familien und unserer Betriebe“, bekräftigt der SVP-Obmann Philipp Achammer.

„Umso unverständlicher erscheinen vor diesem Hintergrund die Aussagen und Positionen einiger Vertreter verschiedener Gewerkschaften und einiger Führungskräfte, die sich plötzlich als Skeptiker der Südtiroler Autonomie und damit des Südtiroler Weges sowie als Verfechter staatlicher Bestimmungen und zentralistischer Tendenzen geoutet haben. Derartige Aussagen lassen darauf schließen, wie weit die autonomiepolitische Überzeugung dieser Vertreter in Wirklichkeit reicht. Autonomie bedeutet Verantwortung, auch in diesem Fall. Aber einige scheinen zu dieser Verantwortungsübernahme nicht bereit zu sein“, so Philipp Achammer.

„Fakt ist: Südtirol hat mit dem genehmigten Landesgesetz seine eigene Rechtsgrundlage für die schrittweise Öffnung und Lockerung der Einschränkungen gelegt. Und wir werden Schritt für Schritt und auf Grundlage der Gesundheitszahlen unseres Landes einen autonomen Weg weitergehen“, so der SVP-Obmann abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Kritik an Skeptikern des Südtiroler Weges"


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Zeus
Zeus
Grünschnabel
12 Tage 56 Min

Gewerkschaften können nur ” fordern”
und die Wirtschaft bremsen.
Abschaffen!

brunner
brunner
Superredner
12 Tage 29 Min

Danke SVP! Lobby Partei fuer Bauern Hoteliers und Kaufleute…..das seid ihr….die Arbeitnehmer werden es Euch danken….jede Arbeitnehmerstimme fuer diese Oportunistenpartei ist eine verlorene Stimme!!

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
11 Tage 22 h

Würden in meinem Unternehmen die Mitarbeiter nach den tariflichen Anforderungen der für sie zuständigen Gewerkschaft bezahlt und sozial behandelt, wären sie in Sachen Lohn- und Gehaltserhöhung, Alters- und Teilzeitregelung, Kinderbetreuung, betriebliche Altersversorgung und Fort- und Weiterbildung schlechter gestellt. Sie sparen sich den Mitgliedsbeitrag von 1 % vom Brutto/Monat. Für den Arbeitsplatz- und Kündigungsschutz gibt es Arbeitsgerichte. Ein entsprechender Vollrechtschutz ist deutlich billiger

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