Von: Matthias Knapp
Sterzing – Die Brennerautobahn AG plant Arbeiten für den Neubau bzw. die Erneuerung und Verlängerung von Lärmschutzwänden entlang der Brennerautobahn im Abschnitt von Kilometer 11+543 bis Kilometer 13+374 in der Gemeinde Sterzing. Das Vorhaben wird im Rahmen des Lärmschutzplans der Brennerautobahngesellschaft durchgeführt und umfasst insgesamt drei Lärmschutzwände: „Tschöfs Süd 2“, „Tschöfs Nord 2“ und „Tschöfs Süd 3“.
Für die Ausführung der Bauarbeiten ist das Einvernehmen des Landes Südtirol nötig. In der Sitzung vom 28. August hat die Landesregierung Landeshauptmann Arno Kompatscher dazu ermächtigt, dieses zu geben. Der zuständige Landesrat Peter Brunner hatte den Beschlussentwurf in die Landesregierung eingebracht: “Dieses Projekt ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Lärmbelastung im Raum Sterzing zu reduzieren und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.”
Positive Gutachten mit Auflagen
Die Gutachten der Landesämter für Geologie und Baustoffprüfung und für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord fielen positiv aus, auch die Gemeinde Sterzing hat dem Projekt der Brennerautobahn AG zugestimmt. Die Dienststellenkonferenz für den Umweltbereich hat das Vorhaben unter Einhaltung von Auflagen genehmigt. Diese sehen unter anderem einen wirksamen Vogelschutz (vogelsichere Muster) an den transparenten Teilen der Lärmschutzwände vor, um Vogelschlag zu verhindern bzw. zu minimieren.
“Die Errichtung von Lärmschutzwänden ermöglicht es uns, das Zusammenleben zwischen Autobahn und angrenzender Umgebung zu verbessern”, unterstreicht der Präsident der Brennerautobahn AG Hartmann Reichhalter. “Auch im Wipptal in der Gemeinde Sterzing sollen die Lärmschutzwände für die Talschaft eine Entlastung bringen.” Und der Technische Direktor Carlo Costa ergänzt: “Die Brennerautobahn AG hat bereits mit dem Bau von Lärmschutzwänden begonnen, als diese noch gar nicht gesetzlich vorgeschrieben waren – gerade in Südtirol. Heute gibt es entlang der A22 mehr als 93 Kilometer Lärmschutzwände mit einer Gesamtfläche von 403.630 Quadratmetern. Bei all diesen Maßnahmen achten wir auf eine bestmögliche Einbindung in das Landschaftsbild. Unser Plan sieht die Errichtung weiterer 133 Kilometer Lärmschutzwände vor. Aufgrund seiner orografischen Gegebenheiten wird Südtirol dabei höchste Aufmerksamkeit genießen.“




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