Stellungnahme der SVP-Wirtschaft Wipptal

Müllproblem in Sterzing: “Schuld sind immer die anderen”

Mittwoch, 23. August 2017 | 12:14 Uhr

 

Bozen – Bei der Müllsammlung in Sterzing läuft gerade nicht alles rund. Die SVP im Wipptal nimmt das zum Anlass, um Kritik zu äußern.

“Es ist schon erstaunlich, wie der Sterzinger Bürgermeister und der zuständige Referent für Wirtschaft und Umwelt auf die eigenen Unzulänglichkeiten reagieren. Ganz einfach: Die Bürger sind Schuld! Ohne entsprechende Vorbereitung und breit angelegte Information ist die Müllsammlung in Sterzing einfach halbiert worden. Was in einem Dorf noch funktioniert, ist in einer Stadt nicht einfach eins zu eins umsetzbar. Die Lebensgewohnheiten der Menschen sind eben etwas anderes, als die Theorie von Lokalpolitikern, welche die Probleme der Stadt unterschätzen. Dass sich im Sommer das Müllproblem verschlimmert, war mehr als absehbar, reagiert wurde wie üblich nicht. Wer Mitte August, wenn die Stadt von Touristen stark besucht ist, nicht imstande ist, den Müll zu entsorgen und einfach Dienst nach Vorschrift macht, darf sich nicht wundern, wenn Sterzing mit Neapel und seiner “Monnezza” verglichen wird. Dieser Umstand sagt auch einiges über den derzeitigen Zustand und den anhaltenden Abstieg Sterzings aus”, so Josef Tschöll,Vorsitzender der SVP-Wirtschaft Wipptal.

“Die Stadträtin Eisendle – Recla wurde erst aktiv, als besorgte Bürger gegenüber dem urlaubenden Vizebürgermeister Larch die Absicht bekundet haben, die Medien zu informieren. Es ist aber nicht nur die Müllsammlung die offensichtlich nicht funktioniert, auch die Wertstoffinseln bieten immer wieder ein trauriges Bild. Ein diesbezüglich vom Gemeinderat gefasster Beschluss zur Videoüberwachung ist noch immer nicht umgesetzt. Die Drohung des Bürgermeisters bei einer zweimaligen wöchentlichen Sammlung die Gebühren erhöhen zu müssen, zeigt, dass etwas falsch läuft. Findet der Bürgermeister im Haushalt das Geld, nutzlose Rechtsstreitigkeiten (u. a. gegen die Firma Leitner, Biogas Wipptal, Aspiag und die Landesregierung) zu führen, dann wird er auch die Mittel finden, um die Bürger zu entlasten. Wenn offensichtlich ist, dass die Dinge nicht funktionieren, dann wird es Zeit den zuständigen Stadtrat und Vizebürgermeister Larch abzusetzen”, so Tschöll.

Von: luk

Bezirk: Wipptal

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