Schützenbund warnt vor Verbleib bei Italien

Neue Argumente für die Unabhängigkeit

Dienstag, 22. Juni 2021 | 11:27 Uhr

Bozen – Der Südtiroler Schützenbund legt neue Argumente vor, die vor eine Unabhängigkeit Südtirols vom italienischen Staat sprechen würden. „Die Betrachtung der lokalen Autonomie führt zum Schluss, dass Südtirol dringend mehr Unabhängigkeit braucht“, schreibt Dr. Franzjosef Roner, Vorsitzender der ARGE iatz! im Südtiroler Schützenbund, in einer Aussendung.

Die heutige Autonomie sei nicht imstande, unser Natur- und Landschaftsbild zu schützen. „Wenn der große Zentralstaat es so will, dann wird das Dasein von Wölfen und Bären über unsere Existenz gestellt“, kritisiert die ARGE iatz! im Südtiroler Schützenbund.

Die heutige Autonomie schaffe es nicht, gegen die Anweisungen eines Zentralministeriums Geburtenabteilungen aufrecht zu erhalten. „Die Ausbildung und Anerkennung unserer Ärzte nach europäischen Standards hängt an einem seidenen Faden – bzw. hängt vom Wohlwollen und Gutdünken von ministeriellen Irrwegen ab!“, lautet das zweite Argument des Schützenbundes.

Die Autonomie sei auch nicht in der Lage, die Renten der Südtiroler abzusichern. „Der Zentralstaat kassiert in großem Rahmen alles ab und der Lokalpolitik ist es nicht einmal gelungen, die Mindestrente einzuführen!“, kritisiert Roner.

Dem Autonomen Südtirol hätte es laut Schützenbund gut angestanden, sich von Rom freizukaufen. „Mit 15 Milliarden Euro hätte man dies vor zehn Jahren laut Landesrat Thomas Widmann erreichen können. Heute müsste Südtirol schon 24 Milliarden Euro aufbieten für mehr Freiheit und Unabhängigkeit: Je länger wir warten, desto teurer wird unsere Freiheit!“, erklären die Schützen.

„Unsere Lebensräume sind bedroht“

Je länger Italien über das Land bestimme, desto länger werde das „staatliche Unwesen“ den heimischen Lebensräumen Probleme bereiten und die kleinen Existenzen gefährden, wenn nicht sogar ruinieren, ist man im Schützenbund überzeugt. Hier würde sich der altbekannte Spruch bewahrheiten: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

„Iatz! ist es höchste Zeit, sich von diesem zentralstaatlichen Unwesen abzuwenden, damit wir unsere eigenen Lebensräume wieder zurückgewinnen und eigenverantwortlich gestalten können!“, so die Schützen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Neue Argumente für die Unabhängigkeit"


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Zugspitze947
1 Monat 11 Tage

Oh ihr lieben Schützen ,das ist ein Schuss in den Ofen ! Der Zug der Unabhängikeit ist endgültig vor ca. 12 Jahren abgefahren als die STF nicht fähig war mit dem Rest der Opposition einen neuen Weg einzuschlagen ! Ihr lächerliches Ziel zurück zu Österreich wird KEINE Mehrheit bekommen !  Man muss leider die Heimat verlassen wenn man  endlich FREI SEIN WILL und nicht für die unsäglichen Schulden ITALIAS haften möchte ! Darum sind wir diesen Weg gegangen und er war richtig 👌! In Bayern ist die Freiheit grenzenlos ❤😍👌

65xzensiert
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Tratscher
1 Monat 11 Tage

100%ige Zustimmung. Aber wen kümmert das schon, wichtig ist, dass der Fernseher funktioniert.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 10 Tage

auch wenn man s wahrsch.Selbst nicht mehr erleben darf wünsch ich Südtirol Menschen Die Sich zu Ihrer Identität bekennen und wieder frei Sind🙏

Faktenchecker
1 Monat 10 Tage

Immer das gleiche Gelaber um die gut bezahlten Posten zu halten.

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Hallo nach Südtirol,

es ist einfach fein wenn Leute wieder zusammenstehen und Gesicht zeigen.
Die Krakeeler welche vor einigen Tagen noch sicher Tod,Teufel,Zeter und Mordio geschrien hätten sind seit den wiederholten Fusballfeierlichkeiten zu Bozen still.

Und dem extrem entgegenstehenden Politlager sei es als Anschauungsunterricht empfohlen, man kann tatsächlich für seine politischen Ziele unvermummt werben und das ohne die Auftragsbücher von Glasern und Neuwagenhändlern zu füllen, der Strassenreinigung einige Zusatzschichten zu bescheren oder dem Lokalhandel einen “Heute 100 % auf Alles, nehmt was ihr tragen könnt”-Aktionstag aufzuzwingen.

Auf Wiedersehen in Südtirol

bern
bern
Universalgelehrter
1 Monat 10 Tage

Einen wichtigen Punkt noch: 30% der jungen Italiener verlassen das
Land. Italien wird im Jahre 2100 nur noch 30 Millionen Einwohner haben.
Vom Maximum, 60,8 Millionen im Jahr 2014 ist Italien schon um 1,5
Millionen runter.
Wer zahlt dann die Schulden, wenn in Italien nur noch die Hälfte an Einwohner wohnen? 30 Millionen Alte, Beamte und Bauern.

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