Von: mk
Meran – Schritt für Schritt nimmt die Nordwestumfahrung Meran Gestalt an: Derzeit wird im Tunnelabschnitt vom Portal Zenoberg bis zum unterirdischen Kreisverkehr die technische Tunnelausrüstung installiert, teilt das Ressort für Infrastrukturen und Mobilität mit. Bis zum Sommer soll dann die Auskleidung des restlichen Tunnelabschnitts erfolgt sein.
Das erste Tunnelteilstück wird dieser Tage mit der notwendigen Beleuchtung, Belüftung, Beschilderung und den sicherheitstechnischen Anlagen für Brandschutz, Notruf und Kommunikation ausgestattet. Im Dezember 2025 war die Auskleidung des Bauwerks erfolgt und eine erste Asphaltschicht aufgebracht worden. Eine Besonderheit sei die vorgesehene automatische Halbquerlüftung. Dabei wird im Brandfall entstehender Rauch über einen Rauchgaskanal oberhalb der Fahrbahn abgesaugt.
“Die Nordwestumfahrung ist ein zentrales Projekt für das gesamte Burggrafenamt; sie dient der Verringerung des Verkehrs in Meran, verbessert die Verkehrsflüsse und die Anbindung an das Passeiertal”, betont Daniel Alfreider, der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität.
Nach Abschluss der derzeit laufenden Arbeiten geht es mit dem Tunnelteilstück ab dem unterirdischen Kreisverkehr weiter. Auch hier soll ab dem Sommer dann die technische Ausrüstung installiert werden. “Ein enger Zeitplan, welcher eine gute Abstimmung der drei Bauverträge, d.h. Bauarbeiten des Tunnels, Installation der technischen Anlagen und Arbeiten an der Kavernengarage erfordern”, berichtet Ingenieur Johannes Strimmer, Verfahrensverantwortlicher und Direktor des Amtes für Straßenbau West.
Auch die Außenarbeiten würden gut voranschreiten. “Wir sind zuversichtlich, dass die Koordinierung und Verwirklichung optimal verlaufen und wir dieses strategische Bauwerk schon bald all jenen übergeben können, die hier leben, hier arbeiten und die Strecke befahren”, schließt Alfreider.




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