Süd-Tiroler Freiheit bleibt skeptisch

Oberhauser: Abgekartetes Spiel hinter Militärareal-Erschließung

Samstag, 07. September 2019 | 10:27 Uhr

Eppan – Die Eppaner Ratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit verfolgt die jüngsten Entwicklungen zur Erschließung des ehemaligen Kasernenareals in St. Michael/Eppan mit großer Sorge und Skepsis.

“Vor Jahrzehnten wurde die Fläche vom italienischen Staat enteignet bzw. um ein Trinkgeld erworben. Nach der Übernahme des Areals durch die Autonome Provinz Bozen wurde die Gemeinde Eppan erneut vor vollendete Tatsachen gestellt.”, so der Gemeinderat der Süd-Tiroler Freiheit, Walter Oberhauser.

Die Informationen von Seiten des Landes würden die Befürchtungen des Gemeinderates bestätigen, dass alles auf ein abgekartetes Spiel zwischen Landesregierung und Sparverwaltungsgesellschaft hindeute. Weiterhin sei die in einer Kooperationsvereinbarung zwischen Autonomer Provinz Bozen, Gemeinde Eppan und Sparverwaltungsgesellschaft angeführten Phasen und Termine für die Ratsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit nicht hinnehmbar.

Die angedachte Verwirklichung von verschiedenen Bauvorhaben, die von Landesbeamten dem Gemeinderat vorgestellt wurden, seien nicht mit dem Willen der Gemeinde Eppan vereinbar und die Gespräche zwischen Landeshauptmann und Gemeinde Eppan müssten in einer anderen Optik weitergeführt wurden, so die Forderungen von Oberhauser.

Von: lup

Bezirk: Überetsch/Unterland

Kommentare

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2 Kommentare auf "Oberhauser: Abgekartetes Spiel hinter Militärareal-Erschließung"


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berthu
berthu
Superredner
14 Tage 7 h

Wo ist welches Kaserneareal wirklich den Südtirolern zu Gute gekommen?

Tanne
Tanne
Tratscher
14 Tage 8 h

Mit der verkauften Heimat lässt sich immer noch gute Kasse machen.

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