Team K kritisiert

Problem Schülertransport

Montag, 03. Mai 2021 | 21:46 Uhr

Bozen – Das Team K kritisiert den Schülertransport in Covid-Zeiten.

“Der öffentliche Nahverkehr und der Schülertransport waren das Nadelöhr, an dem ein sicherer Schulbetrieb in Südtirol bereits mehrmals gescheitert ist. Obwohl die Landesregierung nun ein ganzes Schuljahr Zeit hatte, aus Fehlern zu lernen und Prozesse zu optimieren, gibt es wieder große Schwierigkeiten im Schülertransport. Einerseits werden Sitzplätze und somit verfügbarer Platz im Bus nicht genutzt und abgesperrt, andererseits werden Schüler nicht mitgenommen und an Haltestellen stehen gelassen”, so das Team K.

“Warum wird in Bussen die erste Sitzreihe trotz genügend Abstand zum Busfahrer abgesperrt, während Fahrgäste daneben dicht an dicht stehen müssen? Wie kann es sein, dass der Schülertransport immer noch nicht funktioniert und etwa kein Ticketsystem eingeführt worden ist?”, fragt Alex Ploner vom Team K in einer aktuellen Anfrage an die Landesregierung.

Alex Ploner kritisiert: “Seit mehr als einem Jahr müssen wir mit der Covid19-Pandemie leben. Schon im Frühjahr 2020 haben wir darauf hingewiesen, dass der Schülertransport potenziert werden muss. Mit einem funktionierenden Schülertransport steht und fällt der Präsenzunterricht in den Schulen. Es müssen immer noch zum Teil 25 Prozent der Oberschüler im Fernunterricht verweilen, weil der Schülertransport nicht entsprechend organisiert wurde. Im Jänner 2021 wurden zwar die Kapazitäten aufgestockt, aber jetzt nach Ostern mit der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts mehren sich erneut die Klagen, die an mich herangetragen werden. So wurden laut Rückmeldung von Eltern letzte Woche im Unterpustertal und heute im Oberpustertal Schüler an den Haltestellen zurückgelassen. Auch das Hygienekonzept innerhalb der Busse ist zu überdenken. Es ergibt keinen Sinn, mehrere Sitzreihen abzusperren, obwohl sie sich ein bis zwei Meter vom Busfahrer entfernt befinden, der zudem meist durch eine Plexiglasscheibe abgeschirmt ist. Wir reden mittlerweile von Schülern, die zweimal pro Woche mit Nasenflügeltests getestet werden und nahezu ununterbrochen Maske tragen. Es braucht endlich Regelungen mit Hausverstand, die sicheren Präsenzunterricht und einen verlässlichen Schülertransport für alle Schülerinnen ermöglichen.”

 

 

 

Von: bba

Bezirk: Bozen

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