Von: mk
Bozen – Eine mögliche Aufweichung des Bettenstopps hat in den letzten Wochen für heftige Debatten gesorgt. Tourismuslandesrat Luis Walcher wollte den Hoteliers fünf zusätzliche Jahre zugestehen, um 12.000 zusätzlich Betten zu errichten. Nun ist die SVP zurückgerudert.
Der Parteiausschuss hat am Montag die Verfallsfrist am 22. September bestätigt. Nur in strukturschwachen Gemeinden sollen Ausnahmen möglich sein. Welche Gemeinden das sein werden, soll die Landesregierung bestimmen.
Im Anschluss müssen die Gemeinden selbst aktiv für die Verlängerung stimmen. Die SVP hat versprochen, beim Gestatten von Ausnahmen sehr rigide vorzugehen. Gleichzeitig warnten Umweltschützer vor Schlupflöchern: Die Liste der Gemeinden werde zum Prüfstein für die Glaubwürdigkeit des Bettenstopps und müsse daher transparent, eng gefasst und fachlich begründet sein, hieß es.
Nötig ist sicher ein gesunder Kompromiss: Auch in der Bevölkerung herrscht offenbar ein Wunsch nach Tourismus in Maßen, statt in Massen. Qualität sollte wichtiger als Quantität sein.




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