Doppelter Rücktritt beim Südtiroler Sanitätsbetrieb

Sanität: Lanthaler und Zelger gehen

Samstag, 20. April 2019 | 17:50 Uhr

Bozen – Doppelter Rücktritt beim Südtiroler Sanitätsbetrieb. Der geschäftsführende Direktor Thomas Lanthaler legt sein Amt freiwillig nieder und wird wieder Hausarzt im Bezirk Brixen werden. Der 57-jährige Chirurg war 2010 Direktor am Spital Innichen und dann Gesundheitskoordinator in Bruneck. Seit Januar 2017 ist er Gesundheitsdirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebs.

Der zweite Top-Manager, der seinen Rücktritt einreichte, ist Peter Zelger, Leiter des Rehabilitationsdienstes am Krankenhaus in Bozen. Auch Zelger hat sich für eine Rückkehr in die Allgemeinmedizin entschieden. Im September wird er seine Tätigkeit in Welschnofen aufnehmen.

Bislang gaben weder Lanthaler noch Zelger einen Kommentar zu ihrer Entscheidung ab. In einem am Freitag, den 19. April, unterzeichneten Beschluss hat das Südtiroler Gesundheitsamt insgesamt 24 neue Hausärzte ernannt, davon sieben allein in Bozen.

Von: mho

Kommentare

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46 Kommentare auf "Sanität: Lanthaler und Zelger gehen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
alpenfranz
alpenfranz
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

kann mich nur wiederholen
…früher ging man zum Land weil es ein sicherer Arbeitsplatz war und man etwas entspannter arbeiten konnte. Heute hat man den gleichen Druck wie in der Privatwirtschaft (ob vom Chef oder den Kunden) und Arbeit gibt’s momentan mehr als genug. Gerade erst im Bekanntenkreis erlebt. Sekretärin in der Buchhaltung beim Land. Stress ohne Ende und gewechselt in die Privatwirtschaft für netto 700 Euro mehr. Diese Herren wurden wahrscheinlich auch von alles Seiten gepiesackt und gehen nun als Hausarzt
. wo sie mehr verdienen

nachgedacht
nachgedacht
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

🤔sein 200.000€ echt zu wiani? jo spinnmr iatz komplet?

alpenfranz
alpenfranz
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

@nachgedacht
genau..und trotzdem haben sie gekündigt..gibt mir zum Nachdenken

natan
natan
Superredner
1 Monat 4 Tage

@alpenfranz nachdenken ??? Wenn der Karre an der Wand fährt ist es zeit auszusteigen…

bern
bern
Superredner
1 Monat 4 Tage

Wir haben in Südtirol 50000 öffentlich Bedienstete. Das sind 8000 mehr als in anderen vergleichbaren Ländern. Wenn diese Jobs weniger attraktiv werden, so finde ich das gut. Dann muss die Politik mit weniger Bediensteten auskommen und folgedessen die Bürokratie verringern. In diesem Sinne: nicht mehr Geld für die Beamten!

buggler2
buggler2
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

@alpenfranz
Wer will schon unter diesen Landesrat arbeiten?

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Führungspositionen sind nicht so einfach, wie manche annehmen. Der Druck von allen Seiten ist teilweise enorm.
Nicht jeder gut Fachmann ist für solche Positionen geeignet, da komplett andere Anforderungen gestellt werden.

Fahrenheit
Fahrenheit
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

@bern
Das will ich sehen! 😂
Dann sind die ersten, die sich aufregen, wir aus der “Privatwirtschaft”! Dann warten wir noch viel länger als EWIG auf die Bearbeitung von irgendwelchen Gesuchen, Auszahlung von Geldern, Termine in Krankenhäusern, Betreuungsplätze, Beschlüsse, usw.
Alle regen wir uns auf über die öffentliche Verwaltung, wundern uns aber, dass vieles nicht mehr funktioniert, sobald diese Stellen (wie zuletzt immer öfter) nicht mehr nachbesetzt werden.

alpenfranz
alpenfranz
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage
@bern deine Behauptung stimmt..aber das Problem ist ein anderes. Alles muss doppelt und dreifach abgesichert sein und kein Beamter riskiert seinen Job oder sein Vermögen wegen etwas das nicht niet und nagelfest ist. früher war ein Direktor ein Manager und eine Respektsperson. Heute sind es nur noch Verwalter die sich absichern (wenn es auch noch so unlogisch ist) und werden sogar von den Untergebenen hinterfragt, bzw. diese warten nur um den Chef einen reinzuwürgen. Nur als Beispiel: an der Schule meines Sohnes muss der Sekretär alle Eltern jener Kinder anrufen die fehlen, um sicherzustellen dass sie nicht schwänzen. das dauert… Weiterlesen »
falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

@nachgedacht ..geld isch nit olls, liaber weniger verdianen und die lebensqualität steigern

alpenfranz
alpenfranz
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

@falschauer
absolut…wenn man aber nur so wenig verdient, dass man jedes Monat Angst haben muss, dann trägt das auch nicht zur Lebensqualität bei. Ich bin der Meinung die meisten Familien sind in dieser Lage.

Savonarola
1 Monat 3 Tage

@bern

die Beamten sollen büßen, weil die Politik sonst die Suppe nicht auslöffelt? Wie pervers ist dein Gedankengang eigentlich?

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

@alpenfranz… das sollte natürlich nicht sein, du hast schon verstanden was ich meine

Popeye
Popeye
Superredner
1 Monat 4 Tage

So ein reiches Land, so eine Grottenschlechte Sanität.Schande.

Ratziputz
Ratziputz
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Es ist zu begrüßen, dass zwei Ärzte nun als Hausarzt arbeiten werden, da sie da sicher viel mehr für die Patienten tun können, als hinter einem Schreibtisch des aufgeblähten Sanitätsapparates

Nochasupergscheiter
1 Monat 4 Tage
Naja weiss nicht genau habe srl st öffentlich gearbeitet und bin jetzt in der privatwirtschaft höhere Gehälter muss man dort teuer bezahlen von den ganzen Privilegien mal abgesehen… Stichwort werdende Mütter, studieren und Fortbildungen während der Arbeitszeit, zeitausgleiche und urlaubsmöglichmeiten usw. Usw…. Wieviele sollen in der privatwirtschaft am staatsfeiertag und 1. Mai arbeiten weil hochkonjunktur herrscht und die hotels, Geschäfte usw Wiese rpunktlich zur Saison aufmachen wollen, wie schaugs mit freien freitagnachmittagen in der privatwirtschaft aus und gleitzeiten… Na ich weiss nicht hier vom einzelnen privilegierten Arbeitsplatz auf den Durchschnitt in der privatwirtschaft zu schließen da würde ich mir aufpassen
Fahrenheit
Fahrenheit
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Bin auch vom öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft (sogar ins Gastgewerbe) gewechselt. Beide Bereiche haben ihre eigenen Vorteile, aber auch der öffentliche Dienst hat Nachteile (wenns auch niemand aus der Privatwirtschaft wahrhaben will). Es kommt halt drauf an, wo man seine ganz persönlichen Prioritäten setzt! Aber 400 Personen, die in den letzten Jahren den Sanitätsbetrieb verlassen haben, sprechen wie ich finde ein bisschen für sich. Und viele freie Stellen, die nicht nachbesetzt werden können. Irgendwo scheints da ganz gewaltig zu hapern!

l OneManArmy l
l OneManArmy l
Superredner
1 Monat 4 Tage

@Fahrenheit Nur aus Interesse: Was wären denn Nachteile beim Land?

honakoanonung
honakoanonung
Tratscher
1 Monat 4 Tage

@Fahrenheit genau so seh ich es. Auch von anderen öffentlichen Bereichen wandern viele ab.

Fahrenheit
Fahrenheit
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

@l OneManArmy l
Zwecklos, jemandem wie Ihnen das zu erörtern! Ich würde sagen, ausprobieren und sich dann wundern!

alpenfranz
alpenfranz
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

@l OneManArmy l
nur ein Beispiel: würde Fahrenheit als Kochlehrer arbeiten (Meister und Lehrerausbildung vorausgesetzt) verdient er 1.350×13 Eur, in der Privatwirtschaft mit gleicher Voraussetzung ohne Lehrerausbildung 4.000 x 14: also 17.000 vs 56.000 also knapp 40.000 Eur Unterschied pro Jahr! zusätzlich wird dir im Hotel applaudiert, als Lehrer bist der Trottel: für die Schüler, die Eltern, die Gesellschaft und oft für die. Vorgesetzten auch noch.

Savonarola
1 Monat 3 Tage

@l OneManArmy l

schtell di nit bleid

hoffnung
hoffnung
Tratscher
1 Monat 4 Tage

Da haben Stocker und Schäl die Karre aber gewaltig in den Mist gefahren.

nixischfix
nixischfix
Tratscher
1 Monat 4 Tage

wen wunderts…

Er84
Er84
Neuling
1 Monat 4 Tage
Für Alle die meinen wie gut es den Landesangestellten geht…. Zuerst muss einmal unterschrieben werden um welchen Bereich es sich handelt….. Denn die Sanitätsberufe können sicher nicht in einen Topf mit dem übrigen Personal geworfwn werden……….. Mann kann nicht eine Sekretärin mit einem. ARZT oder Krankenpfleger oder andere Sanitätsberufe vergleichen der die Nacht, das Wochenende an Feiertagen usw im 24h Turnus arbeitet. Der täglich den professionellen und emotionellen Stress ausgesetzt ist. Klar geht es in der Privagwirtschaft auch um Verantwortung, um sehr viel Geld usw….. Aber ich glaube den Leistungsdruck den eine Hebamme zb. hat wenn sie um 03.00 Morgens… Weiterlesen »
traktor
traktor
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

er84@
welchem druck ist bitteschön ein manager ausgesetzt???
sesselfurzer hoch4

ebbi
ebbi
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

eine Hebamme führt keine Notkaiserschnitte durch

Fahrenheit
Fahrenheit
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Eine Hebamme führt NIEMALS einen Kaiserschnitt durch… HOFFENTLICH! 😱

Raven
Raven
Neuling
1 Monat 4 Tage

führt net durch, ober begleitet, betreut u informiert im Doktor!

nachgedacht
nachgedacht
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

@Fahrenheit
der sanitätsdirektor obr a nit.

thomas
thomas
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

@Raven
Kaiserschnitt nicht

thomas
thomas
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

@nachgedacht
als Amästhesist!

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Tratscher
1 Monat 4 Tage

Weltbeste autonomie!!!! Weltbeste Sanität!!!! Weltbesten Politiker!!!! Ja spdtirol ist immer vorn. Behaupten sie halt. Gut lassen wir ihnen ihren glauben, dann glauben sie min a etwas

faif
faif
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

…i war gsponnt wegn prum de entscheidung??….ober ob mir sell berhaup ze hären kriagn ……

irgendwer
irgendwer
Neuling
1 Monat 4 Tage

ich bin der Meinung Ärzte sollen die Arzttätigkeit ausüben und die Schreibtisch und Verwaltungstätigkeit andere Studiosus überlassen !!!!!!!
zu was haben die Ärzte Medizin studiert ??????

elvira
elvira
Superredner
1 Monat 3 Tage

ma i woas nit… nor kimp jemend der nit fan foch isch.. i find schun dass a vorgesetzter, manager usw a mol gonz untn ungfongen hat gsollt damit er a woas wos die probleme fan kluanen monn sein

Savonarola
1 Monat 3 Tage

@ irgendwie

für “zu was” gibt es das wunderschöne deutsche Wort “wozu”. Hosch nit studiert??

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Die Sanität ist und bleibt das Sorgenkind des Landes auch aufgrund von vielen politischen Fehlentscheidungen.

irgendwer
irgendwer
Neuling
1 Monat 4 Tage

wem wundert es dass wir wenig Ärzte haben , wenn man diese für die ausufernde Burokratie einsetzt ???????

Fahrenheit
Fahrenheit
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Aber alle schreien nach Personalabbau in der öffentlichen Verwaltung! Ich denke, hier müsste massiv Verwaltungspersonal aufgebaut werden. Überall Verwaltungskräfte einstellen, gut ausbilden und den Ärzten direkt zur Seite stellen, damit sie weniger Bürokratie und mehr Zeit für die Patienten haben. Ein Arzt der tippt kostet nämlich ein Vielfaches einer Verwaltungskraft.

traktor
traktor
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

ein nachbar von mir ist seit herbst wegen einem bandscheibenvorfall im krankenstand und muss starke schmerzmittel nehmen. seit monaten wurde er vertröstet und die operation verschoben! was das der allgemeinheit kostet?? dafür sollte die sanität aufkommen müssen!!! menschen die ein leben lang ihre steuern zahlen dürfen nicht so behandelt werden!!

thomas
thomas
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Dr Zelger hat alles gegeben, was er konnte. Es ist sehr schade, diesen fähigen Primar zu verlieren

thomas
thomas
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

torni subito a bordo Commandante!!!

m69
m69
Kinig
1 Monat 3 Tage

thomas@

torni a bordo “ca..o” soll der commandante DeFalco dem Commandante Schettino gesagt haben….
(das Wort “ca..o” habe ich aber im file audio nicht gehört) 😉

Savonarola
1 Monat 3 Tage

Schade, wenn fähige Leute zu den Wurzeln zurückkehren (müssen), aber es ist keine Schande, es ist eine Lebensentscheidung und oft eine verantwortungsvoll getroffene Entscheidung, wenn eine innere Stimme sagt: anderswo bist du der Gesellschaft nützlicher. Insofern: Hut ab.
Und liebe Politiker, macht euch eure Gedanken.

Er84
Er84
Neuling
1 Monat 3 Tage

Fùr Alle Möchtegernmediziener…….ich lade euch gerne mal ein eine Nacht,ein Wochenende,einen Feiertag in der Rolle eines beliebigen Sanitätsberufes zu verbringen…..dann reden wir nochmal Weiter. Vollpfosten.

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