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Steuermaßnahmen für sozialen Ausgleich

Dienstag, 14. Mai 2019 | 17:14 Uhr

Bozen – Auf Ausgleich und Solidarität zielen drei Finanzmaßnahmen ab, die der Landeshauptmann heute der Landesregierung vorgeschlagen hat.

Das Land will seinen Gestaltungsspielraum im Bereich der Besteuerung nutzen, um den sozialen Ausgleich zu vergrößern. Dabei soll gleich an drei Schrauben gedreht werden. “Wir wollen die Gemeindeimmobiliensteuer GIS auf all jene Wohnungen senken, die freiwillig zum Landesmietzins an Ansässige vermietet werden und gleichzeitig leer stehende Immobilien und solche, die an nicht Ansässige vermietet werden, höher besteuern”, kündigte der Landeshauptmann und Finanzlandesrat die erste der drei Maßnahmen an. Dadurch wolle man dazu beitragen, dass Einheimischen leistbarer Wohnraum zur Verfügung stehe.

Aber auch beim regionalen Zuschlag auf die Einkommenssteuer IRPEF will die Landesregierung ansetzen: “Wir wollen den bereits eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen und die niedrigen und mittleren Einkommen weiter entlasten. Im Gegenzug sollen höhere Einkommen ab 85.000 Euro im Jahr stärker in die Verantwortung genommen werden.”

Schließlich soll ein Teil der geltenden Reduzierung der regionalen Wertschöpfungssteuer IRAP an eine angemessene Entlohnung der Arbeiter und Angestellten des jeweiligen Betriebs oder Unternehmens geknüpft werden. Wir sind überzeugt, dass wir mit diesen drei Maßnahmen niedrige und mittlere Einkommensklassen entlasten und dazu beitragen, dass günstiger Wohnraum zur Verfügung gestellt wird”, erklärte der Landeshauptmann.

“Über die verschiedenen Maßnahmen werden wir nun mit den Sozialpartnern diskutieren, um die Umsetzung im Detail festzulegen”, informierte der Landeshauptmann. Die Landesregierung wolle die Maßnahmen im Haushaltsgesetz für 2020 verankern und gesetzlich festzulegen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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18 Kommentare auf "Steuermaßnahmen für sozialen Ausgleich"


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amme
amme
Superredner
12 Tage 9 h

wer verdiantn 85000?lächerlich

Pic
Pic
Superredner
12 Tage 7 h

Z.b. die Politiker

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
12 Tage 5 h

lebst du auf dem mars…85.000 euro verdienen nicht viele aber einige, insofern ist es nicht lächerlich

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
12 Tage 5 h

@Pic auch

NixNutz
NixNutz
Superredner
12 Tage 2 h

Basta steuern erhöhen! Do orbeitet man jo leimehr für di steuern…

Mikeman
Mikeman
Kinig
12 Tage 9 h

Genau ,immer auf der Mittelschicht muß rummgehackt werden ,die wirklich Schmattigen werden immer dreist am Netz vorbeigeschleust.

Guri
Guri
Tratscher
12 Tage 7 h

Ich würde erst Mal die Löhne der Politiker auf ein Arbeiter nivo anpassen , und nur die Hälfte an ihnen , dann geht auch was weiter

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
12 Tage 5 h

du meinst niveau…???….nun die politiker sind nicht unbedingt meines und ihr gehalt ist sicherlich überzogen, dieses jedoch jenen der arbeiter anpassen finde ich ziemlich unrealistisch, denn die verantwortung und das arbeitspensum ist schon entschieden ein anderes

Pic
Pic
Superredner
12 Tage 7 h

Und die GIS für die Bauernhoteliers Urlaub auf dem Bauernhof ist nur 2 bis max 3 Promille? Dies übersieht wie üblich die bauernlastige SVP.

Staenkerer
12 Tage 5 h

für a zweitwohnung de mietfrei von engen verwantn bewohnt werd, soll überhaupt nimmer GIS kassiert wern! bauern bietwn oft 3 kindern wohnungen in de großen bauernhäuser und zohln koan cent!
da war für gerechtenausgleich zu sorgen, sofort! ober es zuhln de a, oder ondre zohln a nit!

Orschgeige
Orschgeige
Universalgelehrter
12 Tage 7 h

Dieser Spielraum führt aber auch zu erheblichen Steuerverzerrungem mit anderen Regionen. So z.B haben in Bozen und Trient dutzende italienische Produzenten erneuerbarer Energie einen Briefkastensitz um die IRAP Steuer zu sparen. Dieses Steuerdumping macht uns Südtiroler nicht sympatischer!

Spitzpassauf
Spitzpassauf
Superredner
12 Tage 9 h

Ja,das wäre vernünftig.

papagei
papagei
Neuling
11 Tage 20 h

Dies könnte vieleicht eine entscheidende Maßnahme sein um die Mittelschicht zu entlasten.
Jedoch darf es dann nicht so viele Schlupflöcher geben an welchen die “Gutverdiener” (u.a.Politiker) drumrum kommen!

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
11 Tage 21 h

Man merkt, dass die Wahlen vor der Tür steht und man vom Bündnis mit Forza Italia ablenken muss.

Rosenrot
Rosenrot
Tratscher
11 Tage 20 h

Was soll das alles? Mit diesen Maßnahmen wird noch mehr Bürokratie erzeugt. Außerdem lasse ich mir durch steuerliche Anreize nicht vorschreiben, an wen und ob überhaupt ich meine Immobilie vermierte!
Gerecht wäre, die Bauern bei der GIS genauso zu besteuern wie alle anderen auch, auch dann stünde zusätzliches Geld zur Verfügung. Soll man euch von der SVP deshalb wählen, oder was?

Andreas K.
Andreas K.
Neuling
11 Tage 20 h
Dann werden einige halt schauen unter den 85.000 € zu bleiben wenn sie momentan knapp darüber sind, oder ihren Steuersitz woanders hin verlegen.  Würde zuerst mal dafür sorgen, dass der Verwaltungsappart auch in Südtirol verkleinert wird, auch einige Politiker bringen ihre Leistung nicht, sind teilweise unnötig, und könnten ruhig nach Hause gehen. Vielleicht auch deren Gehälter und Renten mal etwas anpassen, es kann doch nicht sein, dass Politiker in so einem kleinen Land wie Südtirol mehr verdienen ( für ihren Job als Politiker )  als z.B. Merkel, Putin oder Trump. Ein öffentlich gemachter Vergleich hierfür wäre mal interessant. Also nicht… Weiterlesen »
hundeseele
hundeseele
Tratscher
11 Tage 20 h

….tut sich langsam was vor die Wahlen…..

CH-1964
CH-1964
Grünschnabel
11 Tage 20 h

Schlechte Idee. Kosten senken. Steuern für alle senken. Die bessergestellten werden Wege finden das ein wenig zu umgehen. Im Sinne das Potential gut ausgebildeter Leute in der Region zu halten ebenfalls ein ganz schlechte Idee. Wohl eher ein wenig Wahlkampf für die Europawahl

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