Mutationen bereiten Sorgen

STF: Corona-Proben nicht länger in Rom analysieren

Montag, 01. Februar 2021 | 10:17 Uhr

Bozen – Die Süd-Tiroler Freiheit hat letzte Woche auf den Missstand aufmerksam gemacht, dass der Sanitätsbetrieb die positiven Corona-Proben zur Untersuchung auf Mutationen nach Rom schickt, wo man nach einem Monat noch immer keine Antwort bekommen hat. Ein Labor in Innsbruck liefere hingegen bereits nach 48 Stunden Ergebnisse liefert.

Nun will die Landesregierung auch andere Labors kontaktieren. Die Süd-Tiroler Freiheit fordert jedoch ein rasches Handeln, denn jeder Tag, der unkontrolliert verstreiche, fördere die Ausbreitung der Mutationen und gefährde damit das Wiederhochfahren von Wirtschaft, Tourismus und Sozialleben.

Nach der Kritik der Süd-Tiroler Freiheit am Vorgehen des Sanitätsbetriebes, haben sich Mitarbeiter des Labor Walder in Osttirol gemeldet, die darauf hinweisen, dass auch dort jederzeit Sequenzierungsanalysen für Südtirol durchgeführt werden könnten, für Innichen werde dies auch schon gemacht. Die Ergebnisse würden bereits nach 24 Stunden vorliegen.

„Es ist völlig unverständlich, weshalb der Sanitätsbetrieb die Corona-Proben lieber nach Rom schickt, wo man nach einem Monat noch keine Ergebnisse bekommt, als sie in kürzester Zeit in Nord- und Osttirol analysieren zu lassen“, so der Landtagsabgeordnete Sven Knoll.

Südtirol könne sich diesen Missstand nicht länger leisten. „Wenn wir wochenlang nicht wissen, ob, wo und wie stark sich die Mutationen verbreiten, kommt es zu einer unkontrollierten Ausbreitung. Dies hätte gravierende Auswirkungen, denn Südtirol würde dann Hochrisikogebiet bleiben und an einen Tourismus wäre unter solchen Umständen auch in den nächsten Monaten nicht einmal zu denken“, erklärt die Bewegung.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "STF: Corona-Proben nicht länger in Rom analysieren"


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Nobbs
Nobbs
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Bravo Herr Knoll,ein Horror von Rom was die sich erlauben

Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 4 Tage

Herr Knoll, warum weisen sie erst jetzt darauf hin, wo das Problem doch schon lange besteht ?

@
@
Superredner
1 Monat 4 Tage

@Storch24
Bevor man ein Problem hat, kann man schlecht darauf hinweisen. Es sei denn,man hat Vorurteile.

Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 4 Tage

Von dem Problem spricht man in den Medien schon seit über 1 1/2 Monaten

Faktenchecker
1 Monat 4 Tage

Kennt da eijner einen…

Die werden sich bedanken wenn wir unser Corona über den Brenner exportieren.

Staenkerer
1 Monat 4 Tage

jo wos jetz? erst lest man das de experten erklären das de mutierten viren”kei” unsteckender sein ober nit gfährlicher und das des impfserum für olle gleich wirkt und jetz wern se norrat weil se nit früh genua endteckt wern!
isch des der experten allso derlogen weil man solche ongst hot?
wos passiert wenn man den mutierten virus findet?
wos ändert des für ins?
und wenn jo, warum ändert sich eppas??

gschaidian
gschaidian
Superredner
1 Monat 4 Tage

Am besten gar nicht analysieren. Inzwischen kommt sie nächste Variante Undorf nächste…Was glaubt ihr warum überall die Zahlen passen nur bei uns nicht?

Horti
Horti
Tratscher
1 Monat 4 Tage

Gibt es denn bei “wir sind doch die besten” keine Labore? Anscheinend keine qualifizierten.

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