"Solidarität mit den Südtiroler Pflegekräften"

STF: “Gestern Helden, heute verschmäht”

Dienstag, 04. Mai 2021 | 12:23 Uhr

Bozen – Die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Myriam Atz-Tammerle, sprechen den über 500 Mitarbeitern des Gesundheitswesens und der Altenheime, die sich mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt haben, ihre volle Solidarität und Unterstützung aus. “Es ist beschämend, diesen Menschen mit einer Suspendierung zu drohen, nur weil sie sich nicht sofort impfen lassen wollen. So geht man nicht mit unseren Pflegekräften um.”

“Es geht nicht um die Frage, wie man zum Impfen steht, sondern um die Frage, wie man mit den Ängsten und Sorgen dieser Mitarbeiter umgeht. Niemand hat das Recht, Menschen zu einer medizinischen Behandlung zu zwingen bzw. sie mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes zu erpressen. Südtirol kann es sich auch gar nicht leisten, diese Mitarbeiter zu verlieren, da ansonsten das gesamte Gesundheitswesen zusammenbrechen würde. Die Politik täte daher gut daran, die Sorgen dieser Mitarbeiter ernst zu nehmen und endlich auf Freiwilligkeit, sachliche Aufklärung und die freie Wahl des Impfstoffes zu setzen ─ Zwang erzeugt nur Widerstand”, so die Bewegung.

“Zu Beginn der Corona-Krise hatte der Sanitätsbetrieb keine Skrupel, diese Mitarbeiter ohne passende Schutzausrüstung zur Arbeit zu schicken und wollte ihnen sogar verheimlichen, dass die vermeintliche Schutzausrüstung aus China mangelhaft war. Noch vor wenigen Monaten wurden diese Pflegekräfte von den Balkonklatschern als Helden bejubelt. Nun werden dieselben Mitarbeiter wie Abschaum behandelt, das haben sie sich nicht verdient”, schließen Knoll und Atz-Tammerle.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "STF: “Gestern Helden, heute verschmäht”"


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sophie
sophie
Universalgelehrter
4 Tage 2 h

Den Ärtzten/innen sollten man Mit Respekt und grossen Dank entgegen treten, denn Sie sind es die täglich unmögliches für die vielen Patienten sei Covid zuletzt vermehrt aber auch die vielen anderen die Hilfe brauchen, Umsere Politiker sollen sich für sie einsetzten und nicht mit Drohungen behandeln

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