Renzler zum neue Hilfspaket für die Wirtschaft

SVP: “Arbeitnehmer müssen auch profitieren”

Dienstag, 09. Februar 2021 | 12:04 Uhr

Bozen – Der Landtagsabgeordnete und SVP-Arbeitnehmervertreter Helmuth Renzler zeigt sich erfreut, dass die Landesregierung Geldmittel in Höhe von 500 Millionen Euro zur Unterstützung der Wirtschaft ausfindig machen konnte. „Die Arbeitnehmer müssen hier aber auch gebührend berücksichtigt werden“, sagt Renzler.

Der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler spricht sich für Unterstützungsmaßnahmen für die Wirtschaft aus, wenn sie auch dazu dienen, Arbeitsplätze zu sichern bzw. neue zu schaffen. Allerdings dürften die Arbeitnehmer nicht zu kurz kommen. Deshalb fordert er, dass den Arbeitnehmern mindestens derselbe Betrag zur Verfügung gestellt wird wie der Wirtschaft. „Falls die Geldmittel dafür nicht ausreichen, muss der Betrag von 500 Millionen Euro gerecht zwischen Arbeitnehmern und Wirtschaft aufgeteilt werden“, führt Helmuth Renzler aus.

Das Motto laute „Zusammenhalt“

In Krisenzeiten müssten alle Bereiche der Gesellschaft zu gleichen Teilen berücksichtigt werden. “Die Bevorzugung einzelner Bereiche ist unter allen Umständen zu vermeiden, da das soziale Gleichgewicht sonst aus den Fugen gerät. Die Arbeitnehmerschaft macht den zahlenmäßig größten Anteil der Bevölkerung aus und leidet unter der Krise mindestens gleich stark wie alle anderen”, so Renzler.

„In schwierigen Zeiten steht man zusammen und diskutiert als Sozialpartner gemeinsam eine ausgewogene und treffsichere Verteilung von Unterstützungsmaßnahmen mit konkreten Lösungen, damit die schlimmsten wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie abgefedert werden können“, zitiert der Arbeitnehmervertreter Helmuth Renzler seine Kollegen der SVP-Wirtschaft und betont, dass deshalb die nun zur Verfügung stehenden Geldmittel im Sinne aller Südtirolerinnen und Südtiroler gerecht verteilt werden müssen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "SVP: “Arbeitnehmer müssen auch profitieren”"


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Realistisch
Realistisch
Grünschnabel
17 Tage 11 h

Finde ich gut Herr Renzler. Ich hoffe, dass sie sich gegen die teils schon mitregierenden Unternehmerlobbys, durchsetzen können und die Arbeitnehmer in Südtirol einen fairen Anteil bekommen

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Superredner
17 Tage 11 h

Herr Renzler der Arbeitgeber schaut das der Arbeitnehmer zu seinen Geld monatluch kommt. Aber die Frage ist woher der Arbeitgeber das Geld herzaubern soll wenn die Aufträge ausbleiben bzw die Produktion staniert. Denn es gilt immer noch bis März ein Kündigungsverbot.

OrB
OrB
Universalgelehrter
17 Tage 8 h

@schwarzes Schaf
Wenn der Arbeitnehmer kein Geld hat bekommt der Arbeitgeber keine Aufträge und wird den Gehalt nicht bezahlen können.
Es kann nur funktionieren wenn alle Seiten ein Stück vom Kuchen abbekommen.
Es kann nicht sein, dass der Arbeitnehmer immer nur als Kostenpunkt gesehen wird, es braucht untereinander mehr Respekt.

Faktenchecker
17 Tage 10 h

“auch profitieren” ????

Da hat jemand etwas falsch verstanden!

berthu
berthu
Universalgelehrter
17 Tage 6 h

Ich glaube, daß der Titel falsch ist: ‘profitieren’ tut da schon lange keiner mehr.

Smirre15
Smirre15
Tratscher
17 Tage 10 h

Der Satz “die Landesregierung konnte 500Mill ausfindig machen” klingt genial…… wo hatten sie die wohl etwa versteckt hahaha
das am Ende die mächtigste Lobby ihres kassiert ist schon jetzt klar, wäre ja nicht das erstemal. 
Für fast jeden Arbeitnehmer ist es wichtig den Job zu behalten oder jene welchen ihn verloren haben wiederzuerlangen und dabei sieht man dann die Arbeitgeber welche sich um ihr Personal sorgen. (möchte hiermit auch mal meinem danken denn er schaut das trotz Krise alles weiterläuft und wir unseren Gehalt bekommen).
Deswegen finde ich gehört die Unterstützung in die Hand der Arbeitgeber, welche aber auch für ihre Arbeitnehmer sorgen!!!!!

Spartacus
Spartacus
Tratscher
17 Tage 10 h

Hat die Redaktion mit dem Wort „ profitieren„ ohne, dass H. Renzler es gesagt hat, zum Aufmacher gemacht ? Sollte aber H. Renzler sich in der Wortwahl vergriffen haben, wäre es noch verzeihlich.

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