Bürgermeister Renzo Caramaschi will auf Anzeige gegen Wirt verzichten

Versöhnung nach Facebook-Eintrag

Samstag, 04. Juli 2020 | 18:30 Uhr

Bozen – Der Bozner Bürgermeister will keine Klage wegen eines Facebook-Posts einreichen. Renzo Caramaschi hat sich Medienberichten zufolge mit dem Barbetreiber am Obstplatz versöhnt.

Bozen: Bürgermeister wird von Wirt öffentlich bedroht

Auf dem sozialen Netzwerk hatte dieser die Corona-Einschränkungen beanstandet und dem Bürgermeister indirekt gedroht. So war dort zu lesen, dass Caramschi “möglicherweise nicht auf seinen eigenen Füßen nach Hause zurückkehren” werde. Der Eintrag war mit einem Bild der Türklingel des Bürgermeisters gespickt.

Facebook/Alto Adige

Zunächst hatte Caramaschi eine Klage angekündigt. Nun ist es aber zu einer klärenden Aussprache gekommen. Er will auf eine Anzeige verzichten.

Zudem kündigte Caramschi auch einen runden Tisch mit den Wirtschaftstreibenden am Obstmarkt an, um das Problem der ausufernden Gelage in der Nacht in den Griff zu bekommen. Dort werden oft Abstände nicht eingehalten oder keine Masken getragen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "Versöhnung nach Facebook-Eintrag"


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inni
inni
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Also ich finde, wer eine Person auf die Weise bedroht, wie der betreffende Wirt, sollte nicht ungeschoren davonkommen.  

Surfer
Surfer
Superredner
1 Monat 6 Tage

der hot a so reagiert nach 2 Monaten Lockdown und kurz vor dem Bankrott, do konn schun sein dass oanem die Sicherungen amol durchbrennen 😉

Staenkerer
1 Monat 6 Tage

des klärende gespräch mit dem wirt hats woll vor der anzeige gebraucht, und den runden tisch mit olle wirte no früher, nor hat man sich wohrscheinlich ausschankverbot, drohung und anzeige dersport!

MarkusKoell
MarkusKoell
Tratscher
1 Monat 5 Tage

Die Italiener drohen halt gern 😉 
Aber Ende gut alles gut ✌️

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