Besuch im Gemeinschaftshaus Naturns und im Krankenhaus Meran

Versorgung wird weiterentwickelt

Donnerstag, 04. Juni 2026 | 16:44 Uhr

Von: mk

Naturns/Meran – Immer mehr Gesundheitsleistungen sollen vernetzt und möglichst ohne unnötige Arbeit für Notaufnahmen und Krankenhäuser erbracht werden. Darüber und über die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens im Allgemeinen, hat sich Gesundheitslandesrat Hubert Messner am 4. Juni im Gemeinschaftshaus in Naturns und im Krankenhaus in Meran mit Mitarbeitenden und Führungskräften ausgetauscht. Messner lobte die Mitarbeitenden für ihren Einsatz: “Die Rückmeldungen der Menschen im ganzen Land zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.”

Neues Gemeinschaftshaus Naturns wird in Kürze vorgestellt

Im  Gemeinschaftshaus Naturns, das vor kurzem in Betrieb gegangen ist standen die neuen Aufgaben und die weiterhin enge Zusammenarbeit von Gesundheits- und Sozialdiensten im Fokus. Ziel sei es, Patientinnen und Patienten möglichst gut im eigenen Lebensumfeld zu betreuen, sagte der Landesrat. Dabei blieben die Hausärzte weiterhin das Fundament der Versorgung, betonte Messner. Eine wichtige Rolle übernehmen die Gemeinschaftshäuser bei der Betreuung chronisch Kranker. Fachärztliche Visiten und weitere Leistungen werden vernetzt angeboten. Das neue Gemeinschaftshaus Naturns wird in Kürze offiziell eröffnet und mit seinen Diensten vorgestellt.

Gemeinschaftskrankenhaus Meran ist seit Kurzem aktiv

Im Gespräch mit den Mitarbeitenden und Führungskräften im Krankenhaus in Meran berichtete Messner über die Maßnahmen, die Krankenhäuser zu entlasten und die Gesundheitseinrichtungen zu vernetzen.

Der Landesrat verwies dabei auf das neue Gemeinschaftskrankenhaus in Meran, das ins bestehende Krankenhaus integriertist. Das Gemeinschaftskrankenhaus ist seit Anfang des Monats aktiv und verfügt derzeit über zehn Intermediärbetten. “Intermediärbetten entlasten die Krankenhäuser und ermöglichen eine Betreuung zwischen Krankenhaus und Zuhause”, erklärt Messner. Sie sind für Menschen gedacht, die Pflege und ärztliche Betreuung benötigen, aber kein Akutbett im Krankenhaus. Auch Personen von zu Hause können vorübergehend dort betreut werden.

Zusätzlich dazu entsteht direkt gegenüber dem Krankenhaus Meran das neue Gemeinschaftshaus Meran. Das neue dreigeschossige Gebäude soll Gesundheits- und Sozialdienste an einem Standort bündeln, um die Versorgung im Einzugsgebiet zu stärken. Ein Ambulatorium für kleine Dringlichkeiten, das dort eingerichtet wird, soll zudem die Notaufnahme im Krankenhaus entlasten und Patienten mit dringlichen, aber nicht lebensbedrohlichen gesundheitlichen Beschwerden angemessen und schnell versorgen. Die neue Einrichtung soll, nachdem es in den vergangenen Monaten einige Verzögerungen beim Bau gegeben hat, nach Möglichkeit im Laufe des kommenden Jahres fertiggestellt werden.

Begleitet wurde Messner von Ressortchef Michael Mayr, dem Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebs Christian Kofler, Sanitätsdirektor Josef Widmann, Verwaltungsdirektor Luca Armanaschi, Bezirksdirektorin Janah Maria Andreis und dem stellvertretenden Direktor der Landesabteilung Gesundheit Johannes Ortler.

Bezirk: Burggrafenamt

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