LH Kompatscher zu Lockdown in Österreich

“Weckruf für Südtirol”

Freitag, 19. November 2021 | 13:25 Uhr

Bozen – Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher ruft nach seiner Teilnahme an der österreichischen Landeshauptleutekonferenz erneut zu erhöhter Vorsicht und Disziplin in Südtirol auf.

Es gilt mittlerweile als Tradition, dass der Südtiroler Landeshauptmann an der österreichischen Landeshauptleutekonferenz teilnimmt, um über die Situation in Südtirol zu berichten. Dies gilt umso mehr, wenn Tirol den Vorsitz innehat. So nahm Arno Kompatscher dieses Mal auf Einladung seines Tiroler Amtskollegen Günther Platter gestern und heute (18. und 19. November) an der Konferenz am Achensee teil. Diese fand coronabedingt unter besonderen Vorzeichen statt.

Landeshauptmann Arno Kompatscher informierte über das bevorstehende Jubiläumsjahr zu “50 Jahre Zweites Autonomiestatut” sowie die abgeschlossenen Finanzverhandlungen mit Rom. Im Mittelpunkt der Gespräche standen allerdings die schwierige Corona-Infektionslage in Österreich und nun zu treffende Maßnahmen. “Die Entwicklung in Österreich ist ein Weckruf für Südtirol. Es ist kurz vor knapp und wir alle müssen sofort noch vorsichtiger sein und das Verhalten im Sinne der Vorsorgeregeln anpassen”, betont Kompatscher. Die Überzeugungsarbeit in Rom trage Früchte und die geforderte Entscheidung für eine verstärkte Green-Pass-Regelung stehe unmittelbar bevor. “Die besten Regeln nützen aber nur, wenn man sich auch daranhält. Da sind nun alle gefordert, denn sonst drohen auch in Südtirol einschneidende Maßnahmen”, zeigt sich der Südtiroler Landeshauptmann besorgt.

Die österreichischen Amtskollegen haben angesichts der rasant ansteigenden Infektionszahlen gemeinsam mit Bundeskanzler Alexander Schallenberg und Bundesgesundheitsminister Wolfgang Mückstein am (heutigen) Freitag im Rahmen der Landeshauptleutekonferenz am Achensee eine Impfpflicht ab 1. Februar 2022 sowie als dringende Sofortmaßnahme einen allgemeinen Lockdown für alle von zehn plus zehn Tagen beschlossen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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11 Kommentare auf "“Weckruf für Südtirol”"


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Staenkerer
10 Tage 1 h

jo, herr kompatscher, aufwochn!
solong mir plotz hobn patienten einzufliegn brauts nit mit lockdown drohen!
es braucht enk nit wunder wenn man enk nix mehr glab, do hilft a der weckruf nit!

Obadja
Obadja
Tratscher
10 Tage 6 h

machen wir einen QUITDOWN (Schluss-strich). beenden wir die pandemie mit lockdown und impfpflicht, gründlich. es hört nicht auf mit dem ständigen hin und her und diskutieren. mir reichts

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
10 Tage 5 h

…wen weckt Arno auf?…wohl die Standlbetreiber am weihnachtlichen Lunapark!…
😜

stripped
stripped
Grünschnabel
10 Tage 5 h

ja, das ist sicher eine gute idee sich an die zerbröselte korupte regierung östereich zu halten, lerne von den besten!

Tina1
Tina1
Tratscher
10 Tage 5 h

Herr Kompatscher Ihr Weckruf verhallt unerhört

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
10 Tage 6 h

Bei den täglichen Intensivpatienten sollten vielleicht auch die
restlich belegten Intensivbetten ohne Covid veröffentlicht werden, dann
würden die Leute vielleicht besser nachdenken, ob es wirklich notwendig
ist sie “unnütz” zu belegen!
Derzeit sind es über 30 – und da kommen dann noch die Skiunfälle dazu…

ste
ste
Superredner
10 Tage 6 h

du schaugsch zu viel in ondere teller…

wellen
wellen
Universalgelehrter
10 Tage 2 h

Jaa das Vaterland Österreich. Die rechte kurz- sichtige Regierung hat ein tolles Coronamanagement hingelegt. ( ironie) . Viva l Italia

Offline1
Offline1
Superredner
10 Tage 51 Min

Verehrter Herr Landeshauptmann, ihren Optimismus in Ehren, aber wer den Schuss nicht gehört hat, wird sich mit einem “Weckruf” erst recht schwer tun….

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
10 Tage 6 h

Miast es ois nochmacha ? Aufwacheeen !

Coronavirus: Bayern verhängt Lockdown in Kreisen mit Inzidenz über 1000 – DER SPIEGEL

So ist das
9 Tage 14 h

…Die Entwicklung in Österreich ist ein Weckruf für Südtirol…

Aber der wird wohl verschlafen, denn lieber öffnet die Poilitik die Weihnachtsmärkte und will gleichzeitig den Wintertourimus durchziehen.
Der Schuss kann nur nach hinten losgehen, aber zumindest kann man dann die Schuld nicht auf die Bürger abschieben.

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