Freiheitliche

„Wer das Gesetz brechen kann, ist auch alt genug, dafür geradezustehen“

Freitag, 24. Juli 2026 | 16:46 Uhr

Von: luk

Bozen – Jugendkriminalität ist längst kein Randphänomen mehr. Immer jüngere Täter, zunehmender Drogenkonsum und eine steigende Gewaltbereitschaft zeigen deutlich: Wegschauen und Schönreden sind keine Lösungen. Das schreiben die Freiheitlichen in einer Aussendung. “Wer Jugendliche wirklich schützen will, muss frühzeitig eingreifen und klare Grenzen setzen”, so Roland Stauder, Obmann der Freiheitlichen.

“Die von der italienischen Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni beschlossene Reform ist daher ein wichtiger und richtiger Schritt. Künftig soll bei strafmündigen Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass sie für ihr Handeln verantwortlich sind. Damit werden langwierige Hürden bei Ermittlungen beseitigt, ohne die Möglichkeit auszuschließen, im Einzelfall das Gegenteil nachzuweisen”, heißt es weiter.

“Diese Maßnahme stärkt den Rechtsstaat und sendet ein klares Signal: Wer eine Straftat begeht, muss dafür Verantwortung übernehmen – unabhängig vom Alter, sofern die gesetzliche Strafmündigkeit erreicht ist. Verantwortung und Konsequenz gehören untrennbar zusammen. Jugendkriminalität darf nicht verharmlost werden. Jede Straftat bedeutet ein Opfer, verursacht Leid und untergräbt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Der Staat muss deshalb jene Instrumente in die Hand bekommen, die notwendig sind, um frühzeitig und wirksam gegen kriminelle Entwicklungen vorzugehen”, so die Freiheitlichen.

“Die Regierung zeigt mit dieser Reform, dass sie den Schutz der Bevölkerung und die Bekämpfung der Jugendkriminalität ernst nimmt. Klare Regeln und konsequentes Handeln sind kein Angriff auf Jugendliche, sondern ein Beitrag dazu, Fehlentwicklungen rechtzeitig zu stoppen und junge Menschen wieder auf den richtigen Weg zu bringen”, so Roland Stauder von den Freiheitlichen.

“Wer Jugendliche schützen will, darf bei Kriminalität nicht wegsehen. Prävention und Konsequenz sind kein Widerspruch – sie gehören zusammen. Die Reform ist aus Sicht der Freiheitlichen deshalb ein wichtiges Signal für mehr Sicherheit und mehr Verantwortung”, heißt es abschließend.

Bezirk: Bozen

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