Schnelle, kostengünstige und praktische Transportlösungen sind für Handwerker ein Segen. Die Designer und Möbelbauer Ruralurban aus Bozen sind nach einer Woche Testzeit vom Cargo E-Bike mehr als begeistert.

Schnell muss er sein, der Handwerker.

Samstag, 05. Mai 2018 | 00:00 Uhr

Die Idee, ein Cargo Bike für das eigene Unternehmen anzuschaffen, kam dem Jungunternehmer Alexander Demetz bei einer Städtereise nach Kopenhagen. “Dort waren sehr viele Handwerker mit dem Rad unterwegs und das hat mich sofort inspiriert”, berichtet Alexander. Nach einer Woche Bike-Test steht für Alexander und seinen Partner fest, was auf der Liste der Investitionen ganz nach oben muss.

Im Stau stehen und Parkplatz suchen – dabei ist nichts verdient 

Bis vor 50 Jahren waren Lastenräder noch ein weit verbreitetes Phänomen. Mit dem Aufkommen des Verbrennungsmotors sind die Lastenräder jedoch allmählich aus dem Stadt- und Dorfbild verschwunden. Dennoch, für viele Transportzwecke reichte die Ladefläche eines Lastenrads vollkommen aus und das ist heute auch noch der Fall. Die Vorteile liegen auf der Hand: “Fast überall finden sich Parkmöglichkeiten und trotz der häufigen Staus hier in Bozen bin ich mit dem Cargo Bike immer schnell am Ziel. Wenn sich der Autoverkehr staut, kann ich mit dem Cargo Bike einfach weiter flitzen”, erzählt uns der Handwerker aus Bozen.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

“Mit dem Cargo Bike können wir kleine Lieferungen bei unseren lokalen Kunden machen, aber vor allem für die Beschaffung ist das Lastenrad eine große Hilfe. Auch für die Montage beim Kunden haben wir das Cargo Bike genutzt, denn das Werkzeug lässt sich damit gut von A nach B bringen”, zieht der Möbelbauer und Gestalter Resümee. In vielen Städten und Metropolen sind sich Unternehmer zunehmend der Vorteile eines Lastenrads bewusst.  Ein umfangreiches Sortiment an sogenannten Cargo Bikes steht im Fachhandel zur Auswahl. Ob Baustellen-Lastenrad, reines Transportrad oder bloße Zugmaschine, um sich den eigenen Aufbau vor Ort entwickeln zu lassen – für fast alle Branchen findet sich ein guter Einsatzbereich für Lastenräder, die wie ein gewöhnliches Fahrrad eingesetzt werden können.

Das E macht den Unterschied

“Bei den vielen kleinen Anstiegen und Start-Stopp Verkehr an den Ampeln ist der Elektroantrieb schon ein gewaltiger Vorteil.” – Die Freude beim Fahren steht Alexander ins Gesicht geschrieben. “Auch eine Testfahrt auf den steilen Rampen nach Sankt Magdalena hat das Lastenrad mit Bravour gemeistert!” Das Test Cargo Bike von Ruralurban war mit einem Gewicht von 25 kg mit E-Antrieb, hydraulischen Scheibenbremsen und integrierter LED-Beleuchtung ein Lastenrad der neuesten Generation.

Wir, das Redaktionsteam von #greenmobilitybz, wollten nach dieser Testwoche jetzt noch wissen, ob er das Cargo Bike vermissen wird. Alexander kommt kurz ins Grübeln, antwortet sogleich mit einem leichten Schmunzeln:  “Eigentlich wollten wir weiter in unseren Maschinenpark in der Tischlerei investieren, aber mit dem Verkäufer von Sportler sind wir bereits beim Verhandeln, denn dieses Cargo E-Bike passt sehr gut zu unserem Betrieb. Zudem stellt das Land Südtirol aktuell finanzielle Förderungen bereit. Diese Gelegenheit würden wir schon gerne nutzen.”

Zufrieden verlassen wir den Innenhof von Ruralurban im Bozner Boden und sind überzeugt, dass diese Testwoche Spuren hinterlassen wird und wir die Möbelbauer möglicherweise bald öfters in Bozen mit dem Lastenrad unterwegs sehen werden.

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Das #greenmobilitybz-Team porträtiert Menschen in Südtirol, die nachhaltige Mobilität aktiv leben. Jeder vermeidet, verlagert oder verbessert den Verkehr auf seine eigene Art und Weise – wir alle können dazu beitragen. Das Land Südtirol unterstützt den Umstieg auf die Elektromobilität mit einer Ankaufprämie für E-Fahrzeuge und Heimladestationen. Mehr dazu unter www.greenmobility.bz.it #greenmobilitybz #101argumente

Von: suedtirolonline