„Südtirol tanken“ und intakte Umwelt einhauchen

43. Giro delle Dolomiti

Mittwoch, 20. Februar 2019 | 19:38 Uhr

Bozen – Südtirol mit allen Sinnen erleben – in all seinen Facetten, in all seiner Schönheit. Bei keiner anderen Südtiroler Sportveranstaltung als der Dolomiten-Radrundfahrt bekommen die Teilnehmer einen besseren Gesamteindruck über die nördlichste Region Italiens. Das ist auch bei der 43. Ausgabe nicht anders, die von Sonntag, den 21. Juli bis Samstag, den 27. Juli 2019 über die Bühne gehen wird.

Die perfekte Organisation, eine qualitativ hochwertige Unterstützung und ein sehr familiäres, gleichzeitig aber auch sehr internationales Ambiente sind mit Sicherheit drei wesentliche Gründe, warum sich Jahr für Jahr Hunderte Radsportler aus über 30 verschiedenen Nationen und allen Kontinenten für den Giro delle Dolomiti einschreiben. Ein weiteres Hauptmotiv ist die Möglichkeit, die Südtiroler Bergwelt und ihre Dörfer und Täler aus allen Blickwinkeln und mit allen Sinnen zu erleben.

Die Radsportlerinnen und -sportler spüren urbanes Flair tagtäglich beim Start beziehungsweise der Zielankunft in Bozen. Doch damit nicht genug. Denn für sie geht es durch saftig grün schimmernde Weinberge beziehungsweise Apfelbäume entlang der Weinstraße; sie fahren vorbei an schroffen Berghängen beim Erklimmen der Dolomiten- und Alpenpässe. Mal umweht sie der Fahrtwind in breiten Talsohlen, mal in engen, malerischen, wildromantischen Gassen.

Für jeden Geschmack ist etwas dabei

Bei der 43. Ausgabe des „Giro delle Dolomiti“, die in exakt 150 Tagen beginnt, fahren die Radsportler unter anderen auf das Rittner Hochplateau, auf das Würzjoch, den Fedaia- und den Valparola-Pass, durch Cortina, auf die Seiser Alm und durch die Obstwiesen rund um die Weindörfer Margreid, Kurtatsch, Kurtinig und Salurn. Für jeden Geschmack und jeden Schwierigkeitsgrad ist also etwas dabei. Am Ende der Giro-Woche haben die Teilnehmer Südtirol so erlebt, wie es ist. Keine einzelnen Ausschnitte, keine Ein-Tages-Erinnerung, sondern ein umfangreiches Gesamtbild.

„Jeder Teilnehmer an der Dolomiten-Radrundfahrt tankt eine Woche Südtirol pur. In unserem Fall ist unsere Heimat die Tankstelle und jeder Hobby- und Amateur-Radler kann im Rahmen unseres Events sein Energie-Reservoir restlos aufladen. Er nimmt eine Vielzahl an wunderschönen Erinnerungen mit. An unsere Landschaft, an unser hervorragendes Essen, welches exklusiv aus lokalen Produkten zubereitet wird. Natürlich auch an die Menschen, die die Radsportler bei ihrem Abenteuer durch die sagenhafte Südtiroler Bergwelt begleiten. Seien es die Einheimischen, mit denen sie während der Rundfahrt in Kontakt kommen, seien es unsere vielen Freiwilligen in der Organisation, die ihnen mit Sicherheit jeden Wunsch von den Augen ablesen“, erklärt OK-Chef Simon Kofler. Kein Wunder, dass ein Großteil von ihnen wieder und wieder, meistens sogar in Begleitung der ganzen Familie, wiederkommen.

Ein ideales Schaufenster für die heimische Wirtschaft

Aber auch umgekehrt ist die Dolomiten-Radrundfahrt ein perfektes Schaufenster für Südtirol und die heimischen Unternehmen. „Die Firmen unterstützen uns beziehungsweise einige fahren als Sponsor sogar selbst beim Giro delle Dolomiti mit und nutzen das Event etwa als wertvolle Teambuilding-Maßnahme. Die Unternehmen nutzen die Dolomiten-Radrundfahrt aber auch, um ihre Produkte oder Dienstleistungen vorzustellen, beziehungsweise unter die Leute zu bringen. Firmen wie Loacker, Mila, San Zaccaria oder Marlene haben den Giro delle Dolomiti als effizienten, hochwertigen und nachhaltigen Werbeträger zu schätzen gelernt. Wir als Veranstalter prämieren die Sieger ebenfalls mit lokalen Erzeugnissen. Wie man sieht, ist das Thema Südtirol bei unserer Radsportveranstaltung omnipräsent“, fügt Simon Kofler an.

Die Dolomiten-Radrundfahrt, die bereits zum 43. Mal ausgetragen wird, beginnt am Sonntag, den 21. Juli mit der ersten Etappe. Sie führt die Radsportler vom Bozner Talkessel auf den Ritten. Insgesamt legen die Hobbyradler während der Giro-Woche 657 Kilometer und 10.154 Höhenmeter zurück. Neu sind in diesem Jahr ein auf 600 Teilnehmer pro Tag limitiertes Starterfeld (zusätzlich alle lokalen Radler und Teilnehmer, die öfter als zehn Mal am Giro delle Dolomiti teilgenommen haben),  vereinfachte Einschreibemodalitäten und mobile Frauentoiletten entlang der Strecke.

„Mitfahren können Interessierte die ganze Woche, drei Tage oder auch nur einzelne Etappen. Gut trainierte Beine und gute Laune, sowie ein sportärztliches Attest sind eigentlich die einzigen Voraussetzungen, die man mitbringen muss. Für den Rest sorgen die rund 60 freiwilligen, topmotivierten Mitarbeiter aus unserem Team“, sagt OK-Chef Simon Kofler abschließend.

Anmeldungen werden bis auf weiteres auf der Webseite https://www.girodolomiti.com/de/anmelden/ entgegengenommen.

43. Giro delle Dolomiti – die Etappen:

Etappe 1 – Ritten powered by Raika (Sonntag, 21. Juli 2019)

Länge: 64,9 Kilometer

Höhendifferenz: 1170 Meter

Zeitgestoppter Abschnitt

Länge: 11,7 Kilometer

Höhendifferenz: 800 (durchschnittliche Steigung: 6,8 Prozent)

Etappe 2 – Würzjoch powered by Q36.5 (Montag, 22. Juli 2019)

Länge: 133,6 Kilometer

Höhendifferenz: 1920 Meter

Zeitgestoppter Abschnitt

Länge: 8,2 Kilometer

Höhendifferenz: 329 Meter (durchschnittliche Steigung: 4 Prozent)

Etappe 3 – Fedaia-Pass powered by Sportler (Dienstag, 23. Juli 2019)

Länge: 176,3 Kilometer

Höhendifferenz: 2938 Meter

Zeitgestoppter Abschnitt

Länge: 9,6 Kilometer

Höhendifferenz: 570 Meter (durchschnittliche Steigung: 5,9 Prozent)

Etappe 4 – Valparola-Pass powered by Potenza Versicherungen (Donnerstag, 25. Juli)

Länge: 126,3 Kilometer

Höhendifferenz: 2161 Meter

Zeitgestoppter Abschnitt

Länge: 9,3 Kilometer

Höhendifferenz: 556 Meter (durchschnittliche Steigung: 6 Prozent)

Etappe 5 – Seiser Alm powered by Seiser Alm (Freitag, 26. Juli)

Länge: 80,1 Kilometer

Höhendifferenz: 1596 Meter

Zeitgestoppter Abschnitt

Länge: 11 Kilometer

Höhendifferenz: 748 Meter (durchschnittliche Steigung: 6,8 Prozent)

Etappe 6 – Team Crono powered by Marlene (Samstag, 27. Juli)

Länge: 76,3 Kilometer

Höhendifferenz: 369 Meter

Zeitgestoppter Abschnitt

Länge: 15,7 Kilometer

Höhendifferenz: 20 Meter (durchschnittliche Steigung: 0,1 Prozent)

 

Giro delle Dolomiti 2019

Gesamtlänge: 657,5 Kilometer

Höhendifferenz gesamt: 10154 Meter

 

 

Von: bba

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "43. Giro delle Dolomiti"


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ifinger947
ifinger947
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Intakte Umwelt ? Eine absolute Lüge denn jeder Hügel ist mit Seilbahnen und Liften zugepflastert ! Nicht ein qm ist für die Tier und Pflanzenwelt gesperrt = Absolut traurige Zustände. Nehmt Euch ein Beispiel an Bayern dort schauts wesentlich anders AUS:

Tschoegglberger.
Tschoegglberger.
Superredner
1 Monat 3 Tage

intakte Umwelt? die kommen doch alle mit Riesenautos hergefahren.

Und Südtirol reicht nicht bis Fedaia und Cortina.
A bissl geographische Richtigkeit kann man schon auch von Presseaussendungen verlangen.

Herant44
Herant44
Neuling
1 Monat 3 Tage

Wegen Umweltverschmutzung und dem Dreck , dem Aufwand und den Kosten für Polizei und Freiwilligen gibt es kein Geschrei und kein Dieselfahrverbot. Straßensperren und Verkehrsbehinderungen noch und noch, Geld stinkt nicht.

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Im Juli, wenn dieser Radkonvoi durch die Nördlichste Provinz Italiens Radelt, liegt so viel durch Pestizide verseuchte Luft, dass es schon an ein Wunder grenzt, dass die Radler, wie die Insekten auch, nicht zu Boden fallen.

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