Von: apa
KTM ist am Sonntag in Montmelo bei Barcelona nur drei Runden vom ersten Grand-Prix-Sieg in der MotoGP seit 2. Oktober 2022 entfernt gewesen. Letztlich blieb Pole-Position-Mann Pedro Acosta sogar punktlos. Der Spanier behauptete in einem Chaos-Grand-Prix bei allen drei erforderlichen Starts die Topposition, verlor den Platz an der Sonne aber noch und stürzte zudem in der letzten Kurve des Rennens. Es gewann Fabio Di Giannantonio auf einer Ducati vom Rossi-Team VR46.
Das Drama nahm schon in der zwölften von 25 angesetzten Runden seinen Anfang, als Alex Marquez auf den mit Elektronikproblemen kämpfenden Acosta auffuhr und sich in der Folge mit mehreren Überschlägen schlimm aus dem Rennen verabschiedete. Nach der Einlieferung des bei Bewusstsein befindlichen Spaniers ins Krankenhaus kam nach dem Re-Start schon in der ersten Runde u.a. Johann Zarco zu Sturz, es musste ein weiteres Mal neu gestartet werden. Hier kam es zu Acostas bitterem Ende, sein südafrikanischer Teamkollege Brad Binder hatte schon am Start Probleme und wurde Neunter.
Während auch Zarco ins Spital musste und schwere Verletzungen am linken Bein gemeldet wurden, wurden beim GP von Katalonien die Spanier Joan Mir (Honda/+1,250) und Fermin Aldeguer (Ducati/+1,466) hinter dem Italiener Di Giannantonio Zweiter und Dritter. In der WM führt der Italiener Marco Bezzecchi auf Aprilia mit 140 Punkten vor dem auf Rang 18 gekommenen Spanier Jorge Martin auf Aprilia (127) sowie Di Giannantonio (116) und dem weiter auf seinen ersten GP-Sieg wartenden Acosta (92). Weiter geht es Ende Mai in Mugello beim GP von Italien.




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