Von: apa
In der Motorrad-Wertung der Rallye Dakar hat es erneut einen Führungswechsel gegeben. Der argentinische KTM-Fahrer Luciano Benavides setzte sich nach der 11. Etappe am Donnerstag über 346 gewertete km nach Al-Henakiyah mit nun 23 Sekunden Vorsprung auf Hondas Ricky Brabec an die Spitze. Der US-Amerikaner taktierte und fuhr am Ende der Etappe bewusst langsamer, um am Freitag im vorletzten Teilstück der diesjährigen Dakar eine bessere Startposition hinter Benavides zu haben.
“Es ist nur noch ein Tag übrig, an dem wirklich gepusht werden kann. Ich habe mir eine kleine Strategie zurechtgelegt und hoffentlich zahlt es sich morgen aus”, meinte Brabec. Den Tagessieg sicherte sich der Amerikaner Skyler Howes auf Honda 21 Sekunden vor seinem Markenkollegen Adrien van Beveren (FRA). Benavides wurde Vierter, Brabec Sechster. KTM-Fahrer Daniel Sanders biss nach seinem Schlüsselbeinbruch am Vortag die Zähne zusammen und beendete die Etappe als 13.
Bei den Autos setzte sich der Schwede Mattias Ekström im Ford durch. In der Gesamtwertung steuert der Katari Nasser Al-Attiyah auf den Sieg zu. Der Dacia-Pilot gab sich am Donnerstag mit einem 17. Platz zufrieden, sein Vorsprung auf den ersten Verfolger Nani Roma (Ford) beträgt nun 8:40 Minuten. Vorbei ist der Traum vom Gesamtsieg für den Südafrikaner Henk Lategan. Sein Toyota konnte nach einem Schaden an seinem linken Hinterrad nicht mehr weiterfahren, Lategan kam nach Reparaturen schlussendlich knapp vier Stunden nach Ekström im Ziel an.
Die Rallye Dakar endet am Samstag in Yanbu am Roten Meer.




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