Von: importer
Der drittletzte Abschnitt der Vuelta hat keine Veränderungen der Rangordnung an der Spitze gebracht. Felix Gall liegt vor der Königsetappe am Samstag unverändert deutlich hinter Enric Mas und Primoz Roglic an dritter Position. Den Sieg bei der Bergankunft Penas Blancas am Freitag sicherte sich der irische Ausreißer Eddie Dunbar. Gall und seine Rivalen kamen fünf Minuten später gemeinsam an.
Roglic griff in der Verfolgergruppe im Schlussanstieg zwei Kilometer vor dem Ziel vergeblich an. Eine weitere Attacke von Gall kurz vor der Ankunft auf 1.300 m Seehöhe verpuffte ebenfalls. Davor hatten sich die Klassementfahrer, unterstützt von einigen wenigen Helfern, lange belauert. Zeitgleich mit dem Toptrio erreichte auch Richard Carapaz das Ziel, der damit mehr als zwei Minuten hinter Gall den vierten Platz behielt. Mas führt unverändert 1:37 Min. vor Roglic, dem am Vortag im Zeitfahren hinter den Slowenen zurückgefallenen Gall fehlen 3:01 auf den führenden Spanier.
Die Etappe verlief laut Gall wie vorhergesehen. “Es war so zu erwarten gewesen in gewisser Weise. Für mich war alles ok. Der finale Anstieg war nicht schwer genug, dass jemand etwas probiert hätte, auch mit Gegenwind. Es haben einige schon an morgen gedacht, das große Finale”, sagte Gall.
Dunbar beschenkte Team mit erstem Grand-Tour-Sieg
Dunbar holte auf dem mit 211 km längsten Teilstück den ersten Grand-Tour-Erfolg für sein Schweizer Pinarello-Team. Für den 30-Jährigen selbst war es der bereits dritte bei der Vuelta, 2024 hatte er zweimal triumphiert.
Am Samstag warten auf 187 km von La Calahorra zum Collado del Alguacil vier lange Anstiege mit insgesamt fast 5.000 Höhenmetern. Die letzten 8,5 km zur Bergankunft auf 1.900 m Seehöhe sind extrem steil, was Gall für einen Angriff besonders entgegenkommen würde. Die 112 km lange Schlussetappe am Sonntag führt in Granada über einen anspruchsvollen Rundkurs, große Zeitabstände sind da nicht mehr zu erwarten.




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