Von: apa
Giovanni Franzoni hat seinen Ruf als Trainingsweltmeister im ersten und womöglich einzigen Training für die Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen unterstrichen. Der Kitzbühel-Sieger aus Italien war am Donnerstag auf der Kandahar 0,21 Sek. schneller als der zweitplatzierte Slowene Martin Cater. Die zehn Österreicher und favorisierten Schweizer um Olympiadominator Franjo von Allmen (41.) ließen es gemächlich angehen. Raphael Haaser war als 14. (+1,22 Sek.) schnellster ÖSV-Läufer.
“Das brauchen wir nicht überbewerten, ich habe praktisch den ganzen Tröglhang ausgelassen, weil ich die Einfahrt verschlafen habe”, sagte Haaser. Der Tiroler bewältigte die Abfahrt in Bayern zum ersten Mal von ganz oben, der Fokus des Drei-Disziplinenfahrers liegt noch nicht lange auf der Abfahrt. Er wolle da künftig ähnlich wie im Super-G ganz vorne mitfahren, sagte Haaser bei deutlichen Plusgraden im Zielraum. “Wenn sie das gut grundpräparieren und immer wieder Salz nachschmeißen, sollte das auch mit höherer Nummer möglich sein.”
Um die Strecke für die Abfahrt am Samstag und den Super-G am Sonntag (jeweils 11.45 Uhr/ORF 1) zu schonen, überlegten die Organisatoren jedoch, das Training am Freitag zu streichen.




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