Glasner mit Crystal Palace im Conference-League-Finale

Glasners Palace in CoL, Lienharts Freiburg in EL im Finale

Donnerstag, 07. Mai 2026 | 23:01 Uhr

Von: apa

Zwei Finalspiele im diesjährigen Fußball-Europacup gehen mit österreichischer Beteiligung in Szene. Philipp Lienhart zog mit dem SC Freiburg durch einen 3:1-Heimsieg über SC Braga ins Europa-League-Endspiel am 20. Mai in Istanbul gegen Aston Villa ein, Trainer Oliver Glasner durfte sich mit Crystal Palace dank eines 2:1 vor eigenem Publikum gegen Schachtar Donezk über das Conference-League-Finalticket am 27. Mai in Leipzig gegen Rayo Vallecano freuen.

Freiburg startete mit einer 0:1-Hypothek in die Partie, doch Mario Dorgeles, Bragas Torschütze im Semifinal-Hinspiel, sah bereits in der siebenten Minute wegen Torraubs die Rote Karte. Danach waren die Deutschen klar überlegen, Lukas Kübler (19.) und Johan Manzambi (41.) stellten auf 2:0. Kurz vor der Pause bewahrte Lienhart sein Team mit einer Rettungstat bei einem Schuss von Rodrigo Zalazar vor einem Gegentreffer.

An der Überlegenheit der Freiburger änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Die Gastgeber ließen einige gute Chancen aus – so traf etwa Vincenzo Grifo in der 47. Minute die Stange -, ehe Kübler auf 3:0 erhöhte (72.). Bragas Tor durch Pau Victor (79.) blieb folgenlos. Während Lienhart durchspielte, fehlte Florian Grillitsch bei Braga wegen einer Muskelverletzung.

Aston Villa vor den Augen von Prinz William souverän

Im Finale geht es für die Breisgauer gegen Aston Villa. Der Verein aus Birmingham gewann vor den Augen von Edelfan Prinz William das englische Duell mit Nottingham Forest durch Tore von Ollie Watkins (36.) Emiliano Buendia (58./Elfmeter) und John McGinn (77., 80.) 4:0 und setzte sich mit einem Gesamtscore von 4:1 durch.

Mit gesamt 5:2 behielt Crystal Palace gegen Schachtar Donezk die Oberhand. Nach der Führung der Glasner-Truppe durch ein Eigentor von Pedro Henrique (25.) ließ Eguinaldo die Ukrainer mit einem sehenswerten Schlenzer ins Kreuzeck noch einmal hoffen (34.). Doch Ismail Sarr spitzelte den Ball in der 52. Minute via Innenstange zum 2:1 ins Netz, sorgte damit für klare Verhältnisse und lässt Crystal Palace gleich bei ihrem ersten internationalen Antreten vom ersten Europacup-Titel der Vereinsgeschichte sowie Glasner von seinem zweiten internationalen Pokal träumen. Der Oberösterreicher hatte bereits 2022 mit Eintracht Frankfurt in der Europa League triumphiert.

Im Finale wartet Rayo Vallecano. Die Spanier gewannen gegen Racing Straßburg nach dem Hinspiel auch das Retourmatch durch ein Tor von Alemao (42.) 1:0, Julio Enciso vergab in der 94. Minute einen Elfmeter für die Franzosen. Durch den Rayo-Sieg ist aufgrund der aktuellen UEFA-Jahreswertung auch der Fünfte dieser spanischen Ligasaison in der kommenden Spielzeit in der Champions League dabei. Deutschland hingegen kann fix nur vier Clubs in die “Königsklasse” entsenden. Den zweiten Bonusplatz hatte sich England, das in allen drei europäischen Clubbewerben einen Finalteilnehmer stellt, bereits vor Wochen gesichert.

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