Von: apa
Die Graz99ers stehen unmittelbar vor dem Einzug ins Finale der ICE Hockey League. Die Steirer gewannen Donnerstag daheim vor 4.126 Fans auch Spiel drei der Halbfinalserie gegen Fehervar 4:0 (2:0,0:0,2:0) und führen im “best of seven”-Modus nun mit 3:0. Das vierte Duell ist am Sonntag (16.30 Uhr) in Szekesfehervar angesetzt, der österreichische Meister kann da die Endspieltickets fixieren. Auch der HC Pustertal liegt nach einem 3:0-Heimsieg gegen Olimpija Ljubljana 3:0 vorne.
Die Grazer starteten im ausverkauften Bunker druckvoll in die Partie und hatten schon nach wenigen Sekunden ein Überzahlspiel. Das blieb zwar ungenützt, doch wie in den ersten zwei Partien brauchte das Team von Trainer Dan Lacroix nicht lange für die Führung: Paul Huber brachte die Gastgeber nach einem blitzsauberen Angriff in Front (8.). Während Fehervar danach eine 5:3-Überzahl nicht nutzen konnte, legten die 99ers kurz vor der ersten Pause im eigenen Powerplay nach. Erneut war Huber nach einem Haudum-Pass zur Stelle (20.).
“Perfekte Teamleistung”
Nach einem ausgeglicheneren, torlosen Mitteldrittel sorgte Graz im Schlussabschnitt zügig für klare Verhältnisse. Josh Currie besorgte nur 48 Sekunden nach Drittelbeginn das 3:0 (41.), das 4:0 ging auf das Konto von Kevin Conley (57.). “Es war ein exzellentes Spiel von der ersten bis zur letzten Minute. Wir waren sehr kompakt heute am ganzen Eis und haben den Ungarn wenig Luft zum Atmen gegeben. Es war eine perfekte Teamleistung”, sagte 99ers-Sportdirektor Philipp Pinter.
Wermutstropfen war der verletzungsbedingte Ausfall von Keeper Maxime Lagace nach 50 Minuten. Sein Ersatz Nicolas Wieser hielt die Null aber fest. Ob Lagace am Sonntag zur Verfügung steht, ist noch unklar. “Wir sind schon das ganze Jahr mit beiden Goalies zufrieden. Wir haben eine klare Nummer eins, aber das ändert nichts an dem Fakt, dass Nico bereit sein wird zu spielen. Wir werden sehen, was mit Max ist”, erklärte Lacroix nach der Partie. Fehervar muss nun gewinnen, um den “sweep” zu verhindern.
Wölfe-Goalie Pasquale unschlagbar
In Bruneck gingen die Wölfe schon nach acht Sekunden durch Austin Rueschhoff in Führung. Tommy Purdeller stellte auf 2:0, da waren noch keine fünf Minuten gespielt. Danach biss sich Ljubljana einmal mehr an der Pustertaler Verteidigung und Goalie Edward Pasquale die Zähne aus. Der Kanadier blieb auch im dritten Halbfinalduell mit den Slowenen ohne Gegentreffer. Cole Bardreau hatte das letzte Wort für die Italiener (58.), die damit alle drei Semifinalpartien 3:0 gewannen. Auch hier kann am Sonntag (18.00) bereits die Entscheidung fallen.




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