Von: APA/dpa
Für Basketball-Star LeBron James endet eine außergewöhnliche Serie. Der Forward von den Los Angeles Lakers wurde erstmals seit 2004 nicht für die Startaufstellung beim All-Star-Spiel der NBA nominiert. Das verkündete die nordamerikanische Profiliga. Zu dem Spektakel der besten Spieler der Saison am 15. Februar könnte der 41-jährige Rekordscorer der Liga dennoch eingeladen werden, wenn er von den Trainern als Reservist nominiert wird.
James war 21 Jahre lang nicht aus der ersten Fünf in seiner jeweiligen Conference wegzudenken, bekam in diesem Jahr aber nur die achtmeisten Stimmen bei der Fan-Wahl und muss sich daher erstmals seit seiner Rookie-Saison wieder hinten anstellen. Die meisten Stimmen in der Western Conference erhielten James’ Teamkollege Luka Doncic, Shai Gilgeous-Alexander (Oklahoma City Thunder), Nikola Jokic (Denver Nuggets), Victor Wembanyama (San Antonio Spurs) sowie Stephen Curry (Golden State Warriors). Der Slowene Doncic führte das Voting mit etwas mehr als 3,4 Millionen Stimmen an.
Antetokounmpo führt internationales Team an
Insgesamt Zweiter in der Gunst der Fans war Giannis Antetokounmpo, der nur knapp 200.000 Stimmen weniger erhielt und mit zehn Starts in Folge nun der Spieler mit der längsten Serie ist. Der Grieche von den Milwaukee Bucks bildet gemeinsam mit Cade Cunningham (Detroit Pistons), Jaylen Brown (Boston Celtics), Jalen Brunson (New York Knicks) und Tyrese Maxey (Philadelphia 76ers) die Startformation im Osten.
Für das gleiche Team werden die jeweiligen Starter aber nicht auf dem Parkett stehen. Das Turnier wird in diesem Jahr in einem alternativen Format ausgetragen. Statt eines Spiels Osten gegen Westen wird es in diesem Jahr zwei US-Teams und eine internationale Mannschaft geben, die in einem Mini-Turnier gegeneinander antreten. Die beiden besten Teams nach einer Art Vorrunde spielen dann den finalen Sieger aus. Das Event findet im Intuit Dome in Inglewood, einem Stadtteil von Los Angeles, statt.
Pistons gewannen Spitzenspiel gegen Celtics
Die Detroit Pistons bauten unterdessen ihre Tabellenführung in der Eastern Conference aus. Das Team um Cunningham setzte sich in einem engen Spitzenspiel gegen die Boston Celtics mit 104:103 durch. Boston bleibt trotz der Niederlage Zweiter hinter dem souveränen Spitzenreiter im Osten. Im Westen untermauerte Titelverteidiger Oklahoma City Thunder mit einem souveränen 136:104 gegen die Cleveland Cavaliers die Spitzenposition.




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