Von: luk
Indian Wells – Jannik Sinner blickt selbstbewusst auf den Start beim Masters-1000-Turnier von Indian Wells Masters. “Meine Vorbereitung läuft sehr gut. Das hier ist ein besonderer Ort – vor allem, weil ich im vergangenen Jahr nicht dabei war. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Gefühl auf dem Platz und möchte im Turnier natürlich so weit wie möglich kommen”, sagte der Weltranglistenzweite aus Sexten auf der Pressekonferenz vor seinem Auftakt.
Der Südtiroler greift dank eines Freiloses erst in der zweiten Runde ins Geschehen ein. Dort trifft er auf den Sieger der Partie zwischen dem Australier James Duckworth und einem Qualifikanten.
Arbeit an mehr Aggressivität
In den vergangenen Tagen habe er intensiv trainiert, erklärte Sinner. “Ich versuche, ein paar Dinge zu verbessern und an der Grundlinie etwas aggressiver zu spielen. Es war eine sehr harte Trainingswoche für mich. Wir haben viele, viele Stunden auf dem Platz verbracht.”
Die bisherige Saison bewertet der Sextner positiv: “Mit dem Halbfinale bei den Australian Open und dem Viertelfinale in Doha war der Start gut. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Zustand und meiner mentalen Verfassung.” Die anstehenden Hartplatzturniere in den USA seien für ihn besonders wichtig, bevor es in die Sandplatzsaison gehe. “Ich fühle mich gut, wenn ich gutes Tennis spiele. Jetzt schauen wir, wie es beim Turnier läuft.”
Nachdenkliche Worte zur Lage im Iran
Neben sportlichen Themen äußerte sich Sinner auch zur angespannten internationalen Lage und dem Krieg im Iran. “Es gibt Dinge, die wir nicht kontrollieren können – und das ist sicherlich eines davon. Man merkt, dass es im Leben wichtigere Dinge gibt als Tennisturniere”, sagte er nachdenklich.
Er vertraue darauf, dass die ATP die bestmöglichen Entscheidungen treffe, um die Sicherheit der Spieler zu gewährleisten. “Ich glaube, wir Spieler sind gut geschützt und ich hoffe, dass das alle so sehen.”




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