Von: importer
Österreichs Volleyball-Frauen haben bei der Europameisterschaft auch ihr zweites Gruppenspiel verloren. Die Truppe von Trainer Roland Schwab musste sich Samstagabend in Brünn den Gastgeberinnen aus Tschechien 0:3 (-16,-17,-17) geschlagen geben. Zuvor hatte es am Freitag gegen Titelmitfavorit Serbien bereits ein 0:3 gegeben. Nach einer Spielpause am Sonntag bekommt es Rot-Weiß-Rot am Montag (16.00 Uhr) mit der Ukraine zu tun.
Die ÖVV-Frauen kamen gut in die Partie und führten mit 7:3. Danach machten die Tschechinnen sieben Punkte in Serie und drehten das Momentum. Die Gastgebermannschaft setzte sich ab und verwertete den ersten Satzball nach 26 Minuten zum 25:16. Den zweiten Durchgang hielt das Team um Kora Schaberl lange ausgeglichen, bevor Tschechien seine größere Klasse ausspielte. Auch im dritten Satz gelang Österreich nicht der erhoffte Satzgewinn, die Gegnerinnen beendeten nach 82 Minuten mit ihrem zweiten Matchball die Partie und feierten ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel.
“Wir haben die Atmosphäre echt angenommen. Wir waren mutig beim Service, haben super serviert und geführt. Aber dann kommt ein bissl der Qualitätsunterschied raus, wo wir in gewissen Basiselementen Probleme haben. Das summiert sich dann”, erklärte Schwab im ORF. “Es gilt, die Qualität über einen längeren Zeitraum hochzuhalten, nicht nur in einzelnen Phasen. Weil die Phasen, wo du es nicht hochhältst, kannst du dir auf dem Niveau nicht leisten.”
“Viel Blödsinn”
Schaberl war mit 16 Punkten die Topscorerin der Partie, zeigte sich aber enttäuscht. “Es waren doch einige Fehler dabei. Das ist wirklich das, was uns von einem Team wie Tschechien unterscheidet. Die machen keinen Blödsinn. Wir haben heute viel Blödsinn gemacht, deswegen gehen die als Gewinner vom Platz.” Nun folgt das Duell mit der Ukraine, die bisher ebenfalls zwei Niederlagen kassiert hat. Allerdings haben die Ukrainerinnen durch ein knappes 2:3 gegen Griechenland am Samstag einen Punkt eingesammelt. Die weiteren Gegnerinnen sind am Dienstag die Griechinnen und am Mittwoch Bulgarien. “Ich denke, da ist durchaus was für uns drinnen”, sagte Schwab.




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