Von: apa
Der Niederösterreicher Johannes Aigner hat bei den Paralympics in Italien seine dritte Goldmedaille erobert. Der 20-Jährige gewann am Freitag in Cortina im Ski-Riesentorlauf der Sehbeeinträchtigten mit Guide Nico Haberl 0,34 Sekunden vor dem Italiener Giacomo Bertagnolli. Wie seine Schwester Veronika Aigner kann der Sieger der Abfahrt und des Super-G sowie Kombinationsdritte am Wochenende im Slalom noch eine fünfte Medaille nachlegen.
“Ich bin sehr zufrieden und überglücklich mit der Medaille”, sagte Aigner, der Bertagnolli mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch abgefangen hatte. “Das war wirklich ein guter Lauf und spannend bis zum Schluss. Irgendwie hatte ich ein leichtes Deja-vu mit Peking, da war es im Riesentorlauf gleich. Ich muss schauen, ob die Unterhose noch weiß ist, es war schon eine Zitterpartie”, so Aigner nach seiner bereits fünften Paralympics-Goldenen im ORF-Interview. Auch Haberl war erleichtert. “Ich bin sehr stolz auf uns. Das ist einer der schönsten Siege, die ich mit Johannes gefeiert habe.”
Im abschließenden Slalom will das Duo erneut zuschlagen. “Am Sonntag wird nochmal angegriffen, die Messe ist noch nicht fertiggesungen”, sagte Aigner. Zweitbester Österreicher in der Sehbeeinträchtigten-Klasse war Michael Scharnagl an der siebenten Stelle. Vor den letzten beiden Tagen der Winterspiele hält das rot-weiß-rote Team bei elf Stück Edelmetall (6-1-4).




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