Wegen Schlechtwetters Streckenänderung beim Giro

Pogacar auch bei Extremwetter beim Giro unantastbar

Dienstag, 21. Mai 2024 | 18:35 Uhr

Von: APA/dpa/sda

Auch Extremwetter hat Radstar Tadej Pogacar beim Giro d’Italia nicht gestoppt. Der Slowene ließ kurz vor dem letzten Kilometer der Schlusssteigung nach St. Christina in Gröden seine Konkurrenten zum wiederholten Mal stehen und erreichte das Ziel als Solist. Damit ist Pogacar, der seine Gesamtführung auf über sieben Minuten ausbaute, nach dem Belgier Freddy Maertens 1977 erst der zweite Fahrer, der bei seinem Debüt bei der Italien-Rundfahrt fünf Etappensiege einfahren konnte.

Erster Verfolger ist nun der Kolumbianer Daniel Martinez, der das Ziel als Etappendritter erreichte. Der Tag hatte zuvor chaotisch und mit Fahrerprotesten begonnen. Da am Umbrail-Pass Temperaturen von zwei Grad und eine Schneewahrscheinlichkeit von 95 Prozent prognostiziert wurden, verweigerten die Radprofis ihren Start.

Aufgrund der kalten Temperaturen und des anhaltenden Schneefalls hatten die Fahrer gedroht, nicht an den Start zu gehen. Schließlich lenkten die Organisatoren ein und verkürzten die Etappe auf gut 118 km. Die Überquerung des 2.498 Meter hohen Umbrail-Passes wurde gestrichen. Dieser war erst in der vergangenen Woche anstelle des 2758 Meter hohen Stilfser Jochs in die Route aufgenommen worden, da dort Lawinengefahr herrschte.

Am Mittwoch folgt nach einer kurzen, aber intensiven Bergetappe durch die Dolomiten die letzte von sechs echten Bergankünften dieses Giros. Kaum einer der 159 km nach dem Start in Wolkenstein in Gröden verläuft flach. Insgesamt muss das Peloton über fünf kategorisierte Anstiege 4.100 Höhenmeter bewältigen, ehe nach dem 11,8 km langen Schlussanstieg zum Passo Brocon der Tagessieger feststeht.

Kommentare

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8 Kommentare auf "Pogacar auch bei Extremwetter beim Giro unantastbar"


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krokodilstraene
30 Tage 16 h

Perfekt beschrieben, Gratulation – aber man versteht nur Bahnhof, den wirklichen Streckenverlauf habt ihr nicht erklärt…
😂😂😂

N. G.
N. G.
Kinig
30 Tage 9 h

Wie wenns im WWW nur SN gäbe! Suchs dir dich raus und sumper nicht!

krokodilstraene
29 Tage 23 h

@N. G.
für dich haben sie anscheinend das Wort “Knalltüte” erfunden…

Zugspitze947
29 Tage 13 h

@N. G. bist echt unmööööööööööööglich und ein STÖRENFRIED ersten RANGES ! 👌😡

Doolin
Doolin
Kinig
30 Tage 10 h

…der zieht das rosa Leiberl eh nimmer aus, das er schon in der 2. Etappe geholt hat…bereits der 5. Etappensieg…er fährt problemlos allen davon und der giro ist somit langweilig und überflüssig…

Frank
Frank
Universalgelehrter
29 Tage 23 h

Da bin ich mal fast Deiner Meinung. Überflüssig nicht, aber langweilig.Die erdrückende Dominanz erinnert in fataler Weise an die dunklen Zeiten im Radsport.

Was Jahr für Jahr enorm nervt: die Kommentatoren bei Eurosport D. Wenn schon in der deutschsprachigen Provinz gefahren wird, sollten die Herrschaften vielleicht doch auch die deutschen Ortsnamen nutzen. Und sich vielleicht auch mal vorab ein wenig geografischen Kenntnisse aneignen.

Immerhin, Tourismuswerbung, vor Allem für Gröden, wurde bei Eurosport reichlich gemacht.

Doolin
Doolin
Kinig
29 Tage 22 h

…der giro ist an Spannung nicht zu überbieten…niemand kann dem Slowenen das Wasser reichen…

😁

Zugspitze947
29 Tage 13 h

@Frank Ich hoffe dass die Doping-👌Kontrollen gut sind ………… 😉

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