Von: luk
Bozen – Der Energydrink-Konzern Red Bull streckt seine Fühler im italienischen Fußball aus und nimmt dabei Medienberichten zufolge auch den FC Südtirol ins Visier. Laut “Tuttosport” prüft das Brause-Unternehmen einen Einstieg beim Zweitligisten aus Bozen.
Demnach handelt es sich nicht mehr nur um Gerüchte: Das Interesse gelte als konkret, nachdem frühere Versuche bei Klubs wie dem Genoa CFC oder dem Torino FC nicht oder nur im Sponsoring-Format zustande gekommen waren.
Der FC Südtirol passt offenbar gut in die Strategie des Konzerns. Der Verein gilt als solide und vergleichsweise ruhig geführte Struktur – ideale Voraussetzungen, um junge Talente zu fördern und mittelfristig sportlich weiterzuentwickeln. Denkbar wäre eine Integration in das internationale Red-Bull-Netzwerk, das bereits mehrere Vereine umfasst.
Dazu zählen unter anderem FC Red Bull Salzburg, RB Leipzig, die New York Red Bulls sowie Red Bull Bragantino. Dieses System hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Top-Spieler hervorgebracht – darunter Erling Haaland, Sadio Mané und Dominik Szoboszlai.
Ein möglicher Einstieg wäre jedoch an Bedingungen geknüpft. Als zentraler Knackpunkt gilt das Drususstadion in Bozen, dessen Kapazität derzeit als zu gering für die langfristigen Ambitionen des Konzerns eingeschätzt wird.
Die sportliche Ausrichtung der Red-Bull-Klubs wird aktuell von Jürgen Klopp mitkoordiniert, der eine Schlüsselrolle im globalen Netzwerk einnimmt.
Ob es tatsächlich zu einem Einstieg kommt, ist noch offen. Klar ist jedoch: Das Interesse eines internationalen Players wie Red Bull könnte dem FC Südtirol neue Perspektiven eröffnen – sportlich wie wirtschaftlich.




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