Loreggia holt Gold im Superfinale

Short Track: Zwei junge Südtiroler beweisen sich bei den Italienmeisterschaften

Montag, 02. März 2026 | 17:03 Uhr

Von: luk

Turin/Bozen – Am 28. Februar und 1. März wurde in Turin die Italienmeisterschaft im Eisschnelllauf Short Track ausgetragen. Auf dem Programm standen die Distanzen über 500, 1000 und 1500 Meter sowie das abschließende Superfinale über 1500 Meter, in dem die besten Athletinnen und Athleten nochmals um wichtige Punkte für die Gesamtwertung kämpften. Mit dabei waren auch die beiden Südtiroler Alessandro Loreggia und Nicole Botter Gomez, die beide für die Sportgruppe G.S. Fiamme Oro an den Start gingen.

Über die 1500 Meter belegte Nicole Botter Gomez den sechsten Rang, Alessandro Loreggia wurde Vierter und verpasste das Podium nur knapp. Auf der 1000-Meter-Distanz erreichte Nicole Platz zehn, Alessandro fuhr auf Rang sechs. Besonders stark zeigte sich Nicole über 500 Meter mit Platz vier: „Ich bin mit den 500 Metern ziemlich zufrieden“, erklärte sie nach dem Wettkampf. Im abschließenden Superfinale über 1500 Meter setzte Alessandro Loreggia dann ein klares Zeichen. Der Bozner sicherte er sich den Sieg und damit die Goldmedaille. Nicole belegte im Superfinale erneut Platz sechs. In der Gesamtwertung bedeuteten die Resultate für Nicole Botter Gomez Rang sieben, Alessandro Loreggia schloss die Meisterschaft auf dem vierten Gesamtrang ab. Den Gesamtsieg bei den Frauen sicherte sich Elisa Confortola und bei den Männern triumphierte Pietro Sighel.

Alessandro Loreggia zog insgesamt ein positives Fazit, auch wenn die ersten Rennen nicht wie erhofft verliefen: „Ich denke, ich habe mein Bestes gegeben und mich gut vorbereitet und in Form präsentiert. Leider habe ich auf den ersten drei Distanzen nicht das erreicht, was ich wollte. Durch Kontakte und erhaltene Strafen bin ich von den vorderen Positionen, von denen aus ich um das Podium hätte kämpfen können, ans Ende des Feldes zurückgefallen und musste aufholen. Im Superfinale konnte ich mich dann zurückkämpfen und Gold gewinnen. Für das Podium in der Gesamtwertung hat es zwar nicht gereicht, aber ich bin dennoch sehr zufrieden. Jetzt warten wir ab, welche Ziele in dieser Saison noch anstehen – sie ist ja noch nicht vorbei.“

Für einige Mitglieder der italienischen Short-Track-Nationalmannschaft stehen noch wichtige Highlights bevor: die 3. Coppa Italia sowie der ITA Challenger am 7. und 8. März in Bormio. Nur wenige Tage später folgen vom 13. bis 15. März die Weltmeisterschaften in Montreal (Kanada). Welche Athletinnen und Athleten für diese internationalen Wettkämpfe nominiert werden, ist derzeit noch nicht offiziell bekannt.

Bezirk: Bozen

Kommentare

Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen