Tagger hatte das bessere Ende für sich

Tagger nach hartem Kampf in Australian-Open-Quali weiter

Dienstag, 13. Januar 2026 | 11:44 Uhr

Von: apa

Lilli Tagger darf weiter vom ersten Auftritt im Hauptbewerb der allgemeinen Klasse bei den Tennis-Australian-Open träumen. Die 17-Jährige meisterte die erste Qualifikationshürde des Hartplatz-Grand-Slams am Dienstag dank eines in fast drei Stunden erkämpften 3:6,7:5,6:3-Erfolgs über die Chinesin Gao Xinyu. Am Mittwoch wartet in der 2. Runde die Russin Elena Pridankina. Auch aufgestiegen ist Jurij Rodionov, der den Argentinier Juan Pablo Ficovich mit 7:5,6:3 ausschaltete.

Tagger startete mit einem Break und lag auch 3:1 vorne, ehe im ersten Satz der Faden riss, sie kein Game mehr gewinnen konnte. In Satz Nummer zwei sah es nach einem Break der Chinesin zum 3:2 nicht gut aus, mit einem Rebreak zum 4:4 sowie einem weiteren nach verwertetem dritten Satzball zum 7:5 schlug Tagger aber zurück. Das erste Game des dritten Satzes dauerte rund 21 Minuten, die ÖTV-Hoffnung zeigte mit sieben abgewehrten Breakbällen Steherqualitäten und legte den Grundstein für den Sieg. Breaks zum 4:2 und 5:3 taten das Weitere, nach 2:54 Stunden verwertete die Osttirolerin ihren ersten Matchball.

Tagger im Ranking auch besser als Pridankina

Dem Ranking nach war es ein Favoritinnensieg, Tagger setzte sich als 154. gegen die Nummer 208 durch. Die zweite Hürde bewegt sich in ähnlichen Sphären, die 20-jährige Pridankina ist auf Position 189 zu finden. “Meine Trainerin Francesca Schiavone hat nach meinem Juniorinnen-Sieg bei Roland Garros letztes Jahr gesagt, dass sie mich 2026 im Grand-Slam-Hauptfeld sieht. Ich habe das damals nicht geglaubt, aber nach dem Jahr 2025 ist das auch für mich ein Ziel, das wir verfolgen sollten”, hatte Tagger zuletzt gesagt. Drei Runden müssen bis zum Hauptbewerb überstanden werden.

Rodionov nahm den Schwung vom Noumea-Challenger, wo er erst im Endspiel verloren hatte, mit und musste nur 1:26 Stunden auf dem Platz verbringen. Am Mittwoch wartet der als Nummer 29 gesetzte US-Amerikaner Zachary Svajda, der im Ranking 143. ist. Ebenfalls am Mittwoch misst sich Sebastian Ofner mit dem US-Amerikaner Nishesh Basavareddy. Filip Misolic bzw. Neo-Österreicherin Anastasia Potapova und Julia Grabher haben ihren Platz im Hauptfeld sicher.

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